Meldungen aus der Reha-Landschaft

Anlässlich der am 27. April geplanten Verbändeanhörung übt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) deutliche Kritik an den Plänen des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) für ein Erstes Gesetz zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe. Ein Ziel der Reform ist es, Leistungen für junge Menschen mit und ohne Behinderungen bis 2028 unter dem Dach der Kinder- und Jugendhilfe im dafür vorgesehenen Sozialgesetzbuch, achtes Buch (SGB VIII) zusammenzuführen.

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Aus der DVfR liegt eine Stellungnahme zur „Verordnung zur Verwendung von Kommunikationshilfen für hör- oder sprachbehinderte Personen in Gerichtsverfahren (Gerichtskommunikationshilfenverordnung – GKHV)“ vor. Der vorgelegte Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz wird in dem Papier begrüßt.

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Wie erleben und bewerten Menschen mit Behinderungen das 2018 eingeführte Teilhabeplanverfahren? Eine aktuelle Studie der Aktion Mensch zeigt: Das Verfahren bietet aus Sicht der Leistungsberechtigten viel Potenzial für mehr Selbst­bestimmung und Teilhabe – wird aber zu selten genutzt. Es ist zu wenig bekannt, zu aufwendig und sehr beratungsintensiv.

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Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) will Wege im Reha-System für ihre Versicherten durch eine flächendeckende Einführung von Fallmanagement als eine individuelle bedarfsorientierte Begleitung erleichtern. Das Ziel: die berufliche (Wieder-) Eingliederung mithilfe von Leistungen „wie aus einer Hand“.

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Der Paritätische Gesamtverband hat am 16. April 2026 über ein internes Arbeitspapier aus Beratungen zwischen Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden berichtet, das dem Verband zufolge drastische Kürzungen bei Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen vorsieht. Der Paritätische veröffentlichte das 108-seitige Dokument mit einer Einordnung aus Sicht der Wohlfahrtspflege.

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