Meldungen aus der Reha-Landschaft

Die Abwertung von Menschen mit Behinderungen ist klarer Bestandteil der inhaltlichen Ausrichtung der Partei Alternative für Deutschland (AfD): Zu diesem Schluss kommt eine im Mai 2026 vom Deutschen Institut für Menschenrechte (DIMR) veröffentlichte Analyse. Die Untersuchung ordnet auch Initiativen der AfD ein, die sich vorgeblich für die Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzen, und erklärt, warum solche Initiativen als nicht glaubwürdig angesehen werden können.

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Im Zuge einer Neuauflage der Informationsbroschüre REHADAT-Wissen zum Thema „Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Depressionen gestalten lässt“ führt REHADAT derzeit eine anonyme Online-Umfrage durch, um praxisnahe Erkenntnisse von Betroffenen für Betroffene zu gewinnen. Eine Teilnahme ist bis Ende Juli 2026 möglich.

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Eine Patientin wurde aufgrund ihrer Blindheit nicht in eine Reha-Klinik aufgenommen. Sie hat aber keinen Anspruch auf Entschädigung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Der Bundesgerichtshof (BGH) hat ihre Klage am 21. Mai 2026 (Az. III ZR 56/25) abgewiesen.

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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat zusammen mit der Bundesinitiative Barrierefreiheit einen Leitfaden für ein Verwaltungshandeln entwickelt, das die Bedarfe von Menschen mit Behinderungen von Anfang an mitdenken und so ihre Teilhabe verbessern soll. Die 20-seitige Broschüre richtet sich gezielt an Bundesressorts und Behörden.

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Was brauchen Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf, um digitale Technologien besser nutzen und sich aktiv im digitalen Raum einbringen zu können? – Mit einer bundesweiten Umfrage möchten der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, und sein Team Erfahrungen aus der Praxis sammeln. Die Befragung ist anonym, umfasst 13 Fragen und läuft bis zum 31. Juli 2026.

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