Meldungen aus der Reha-Landschaft

Die komplexe und bislang wenig erforschte Situation der medizinischen Rehabilitation für Menschen mit bestehenden Behinderungen/Beeinträchtigungen ist das Thema eines aktuellen Positionspapiers der Wissenschaftlich-Medizinischen Allianz für Rehabilitation (WMAR). Das derzeitige Rehabilitationssystem sei auf diese Zielgruppe nicht ausgerichtet, stellen die Autorinnen und Autoren fest. Sie fordern, sich weniger an der Indikation und vielmehr an den Teilhabezielen der Betroffenen zu orientieren.

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Seit dem 26. März 2009 ist die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland in Kraft. Anlässlich des 17. Jahrestags konstatiert das Deutsche Institut für Menschenrechte, dass bei der Umsetzung noch viel zu tun bleibt. Das Institut fordert deshalb von Politik und Wirtschaft mehr Einsatz für Barrierefreiheit und Inklusion – besonders bei der Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG).

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Das Verzeichnis „Rehabilitations- und Teilhabeforschende 2026“ informiert darüber, welche Personen zu welchen Themen der Rehabilitation, Teilhabe und Inklusion in Deutschland aktuell forschen. Das Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) bietet das Verzeichnis im Portal REHADAT-Forschung zum kostenfreien Download an.

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Das SGB IX enthält – anders als andere Teile des SGB – keine ausdrückliche Definition des Begriffes „Wirksamkeit“. Außerdem fehlt ein strukturierter Prozess, der beschreibt, wie Wissen zu Wirksamkeit erlangt und wie Wirksamkeit bewertet werden kann. Der gemeinsame Fachausschuss „Interdisziplinäre Rehabilitationsforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) und der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) nimmt mit einem Positionspapier hierzu eine wissenschaftliche Standortbestimmung vor.

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Fünf große Verbände diakonischer und Caritas-Dienstgeber fordern eine klare Anerkennung und verlässliche Refinanzierung in der Eingliederungshilfe. Vorschläge der Sozialstaatskommission sowie die Beratungen vom 26. Februar 2026 im Kanzleramt zwischen Bund, Ländern und Kommunen zu Einsparungen in der Eingliederungshilfe werden als ungeeignet bewertet, eine zukunftssichere und verlässliche Unterstützung für Menschen mit Behinderungen zu gewährleisten.

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