Meldungen aus der Reha-Landschaft

Ob Veranstaltungen, Sportergebnisse oder der neueste Promi-Klatsch: Viele Menschen nutzen soziale Medien täglich, um sich zu informieren. Umso wichtiger ist es, die auf den Plattformen veröffentlichten Beiträge auch blinden, sehbehinderten und hörsehbehinderten Menschen zugänglich zu machen. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gibt in einem neuen Video und auf einer begleitenden Website praktische Tipps für mehr Barrierefreiheit in Social Media.

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Am 7. Mai 2026 hat der Deutsche Bundestag in erster Lesung über die Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) beraten. Der Gesetzentwurf (Bundestags-Drucksache 21/5140) wurde im Anschluss an die Ausschüsse überwiesen, federführend ist der Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ziel ist es, die Barrierefreiheit in Deutschland sowohl im öffentlichen als auch privaten Bereich deutlich zu verbessern.

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Das seit 2017 stufenweise eingeführte Bundesteilhabegesetz (BTHG) sorgt sowohl bei Leistungserbringern als auch bei Leistungsträgern für einen deutlich erhöhten Verwaltungsaufwand. Dieser bindet in großem Umfang Personal, das zur Leistungserbringung fehlt. Zu dieser Aussage kommt eine im Auftrag des Brüsseler Kreises durchgeführte, nicht repräsentative Studie. Das zu den Ergebnissen der Untersuchung veröffentlichte Diskussionspapier listet auch Vorschläge zum Bürokratieabbau auf.

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Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) begrüßt die Bestrebungen der Bundesregierung, die Barrierefreiheit im öffentlichen Bereich und in der Privatwirtschaft weiterzuentwickeln und gesetzlich neu zu regeln. Zugleich sieht sie Handlungsbedarf, um die Umsetzung einer inklusiven und möglichst barrierefreien Gesellschaft sicherzustellen. Sie nimmt daher zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) erneut Stellung.

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Die Beauftragten von Bund und Ländern für Menschen mit Behinderungen haben zum Abschluss ihres 71. Treffens in Celle am 22./ 23. April 2026 eine gemeinsame Position zu den diskutierten Leistungskürzungen in der Eingliederungs- und Kinder- und Jugendhilfe veröffentlicht. Sie beziehen sich dabei auf die Vorschläge aus dem Arbeitspapier „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“ vom 25. März 2026.

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