DVfR-Kongress „Teilhabe und Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen“
Der Kongress der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) in Berlin hat unter dem Titel „Teilhabe und Selbstbestimmung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen: Entwicklungsaufgaben in den Lebenswelten Bildung – Familie – Sozialraum gemeinsam angehen“ am 28. und 29. Oktober 2025 rund 200 Teilnehmenden eine Plattform zum fachlichen Wissenstransfer und Austausch geboten. Zentrales Anliegen war es, die Umsetzung menschenrechtlicher Vorgaben aus UN-Kinderrechts- und UN-Behindertenrechtskonvention stärker einzufordern und den bestehenden Handlungsbedarf in Bildungs- und Unterstützungsstrukturen entlang der kindlichen Lebenswelten herauszuarbeiten. Der Kongress stand unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Bärbel Bas.
Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel, eröffnete in seiner Funktion als Kongresspräsident die Veranstaltung. Er betonte die Bedeutung von Selbstbestimmung und gleichberechtigter Teilhabe für Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen sowie die Verantwortung, Familien über ihre Rechte zu informieren und ihnen den Zugang zu entsprechenden Unterstützungsleistungen zu erleichtern. Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen sollten ihre Talente leben und gleichberechtigt teilhaben können. Teilhabe sei ein elementarer Wert unserer Demokratie und ein Menschenrecht. Dass Kinder ihre Rechte wahrnehmen können, dürfe nicht vom Engagement oder Bildungsgrad der Eltern abhängen.

Kongresspräsident Jürgen Dusel spricht zu den Teilnehmenden. (Foto: DVfR)
Bildung im Fokus
Der erste Kongresstag, der den Schwerpunkt auf Bildung setzte, wurde von Dr. Rolf Buschmann-Steinhage (DVfR) moderiert. Mit ihrem Fachvortrag bot Prof. Dr. Iris Beck (Universität Hamburg) eine Bestandsaufnahme zur Gesundheitssituation von Kindern und Jugendlichen im Kita- und Schulalter auf Basis vorliegender Statistiken, Berichte und Evaluationen. Sie zeigte auf, dass sich eine Zunahme in allen Leistungsbereichen, insbesondere an den Übergängen, und erhebliche Unterschiede bei der Anzahl und Art von Angeboten der Frühförderung und inklusiven Kitas sowie in der Dichte der Angebote abzeichnen. Teilhabe realisiere sich regional. Hier entstehen Handlungsspielräume für die Lebensführung und für die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben. Iris Beck sprach sich für eine Verbesserung der Datenerfassung unter Berücksichtigung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) und bundesweit einheitlicher Ansätze sowie für eine Repräsentativbefragung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigungen aus.
Prof. Dr. Liane Simon (MSH Medical School Hamburg) konkretisierte im Anschluss Entwicklungsaufgaben anhand der Dimensionen „die eigene Person betreffend“, „die Beziehung zu anderen betreffend“, „die Beziehungen zu sozialen Institutionen betreffend“. Wesentlich für das persönliche Wachstum sei es, Alltagssituationen erfolgreich gestalten und eigene wichtige Entscheidungen selbstständig fällen zu können. Dazu gehöre es auch, eigenständig Wertmaßstäbe des Handelns zu suchen, zu finden und anzuwenden. Regeln des fairen Umgangs miteinander gelte es kennenzulernen und anzuwenden sowie Urteile zu sozialen, kulturellen und sozioökonomischen Fragen zu bilden, diese zu diskutieren und öffentlich zu vertreten. Der Umgang mit Widrigkeiten ist aus ihrer Sicht dabei nicht auszunehmen, sondern berge Entwicklungschancen durch die Erfahrung, auch schwierige Situationen bewältigen zu können. Für Entwicklungsaufgaben brauche es zugängliche Angebote, passende Orte und Rücksicht auf Alter, Geschlecht, Herkunft und Behinderung.
Prof. Dr. Clemens Hillenbrand (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) stellte zentrale Gelingensbedingungen für moderne inklusive Bildungsangebote vor, darunter qualifiziertes Personal, multiprofessionelle Teams und wirksame Schnittstellen zwischen Schule, Gesundheits- und Sozialsystem. Deutschland bewege sich bei der schulischen Inklusion noch am Anfang; die Anzahl der Förderschulen sinke nicht. Wichtiger als die Institution bzw. der Lernort sei jedoch die Fokussierung auf die Bedarfe der Lernenden, ihre Selbstbestimmung und das Eingebundensein in Bildungs- und Entwicklungsangebote. Clemens Hillenbrand betonte zudem die Notwendigkeit einer stärkeren Professionalisierung der pädagogischen Fachkräfte. Inklusive Bildung erfordere gut ausgebildetes Personal mit einem gemeinsamen Verständnis von Teilhabe und individueller Unterstützung sowie eine enge Zusammenarbeit mit den Familien.
Das anschließende Podiumsgespräch, moderiert von Beate Bettenhausen (Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen), widmete sich der Frage, welche Unterstützung Kinder und Jugendliche bei der schulischen Bildung benötigen. Die Mitwirkenden an der Diskussion brachten einen breiten Erfahrungs- und Wissensstand mit. Wertvolle individuelle Eindrücke zur Teilhabe am Bildungssystem vermittelten ein Studierender und ein Auszubildender mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen sowie die Mutter eines Kindes mit komplexer Beeinträchtigung. Dabei wurde deutlich konstatiert, dass Teilhabeorientierung und der Einzelfall stärker im Schulsystem verankert werden müssen, mehr auf die Stärken der Kinder geschaut werden sollte, viele Kinder komplexe Unterstützungssettings benötigen und Familien häufig durch bürokratische Verfahren stark belastet sind. Für die Lebenswelt Bildung gelte es kreative(re) Lösungen zu entwickeln und zu nutzen. Die Professionalisierung der Fachkräfte in Lehr- und Lernsituationen sei auf Basis eines Verständnisses von Teilhabe und mit Bezug zum bio-psycho-sozialen Modell der ICF zu stärken. Im Hinblick auf eine „Schule der Zukunft“ wurde eine vertrauensvolle Kommunikation zwischen Schule und Familie als zentrale Voraussetzung benannt. Fachkräfte sollten den Blick stärker auf die Ressourcen der Kinder richten und Kooperationen innerhalb der Schule sowie mit externen Akteuren ausbauen.

Beate Bettenhausen (rechts) moderiert das Podiumsgespräch am ersten Kongresstag. (Foto: DVfR)
Am Nachmittag vertieften zehn Workshops zentrale Themen des Kongresses (vgl. auch Dokumentation).
Entwicklungsaufgaben bei psychischen Beeinträchtigungen
Der zweite Kongresstag widmete sich verstärkt psychischen Belastungen, die tendenziell quantitativ und qualitativ im Jugendalter zunehmen und vielfältige Auswirkungen auf Teilhabe haben können. Nach der Begrüßung durch den Tagesmoderator, Andreas Rieß (Josefs-Gesellschaft), überbrachte Dr. Annette von Kalckreuth ein Grußwort aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und betonte die politische Verantwortung, (Teilhabe-)Barrieren abzubauen, inklusivere Lebensverhältnisse zu schaffen, und kündigte an, dass sich die Inklusionstage des BMAS im nächsten Jahr auch dem Übergang von der Schule in die Berufsausbildung und das Arbeitsleben widmen werden. In drei aufeinander folgenden Vorträgen beleuchteten Dr. Angela Ehlers (Verband Sonderpädagogik), Dr. med. Karsten Rudolf (Diakonie-Klinik Mosbach) und Dr. med. Henriette Högl (Kindernetzwerk) die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben bei psychischen Beeinträchtigungen jeweils aus pädagogischer, medizinisch-therapeutischer und familiärer Sicht. In Referenz auf klassische entwicklungspsychologische, soziologische und pädagogische Konzepte stellte Angela Ehlers heraus, dass die Umsetzung pädagogischer Entwicklungsaufgaben bei Schülerinnen und Schülern mit psychischen Besonderheiten, wie etwa klare Strukturen, individuelle Unterstützungsplanung oder die Kooperation von Schule, Familie und ggf. therapeutischer Versorgung, letztlich allen Schülerinnen und Schülern zugutekomme. Hervorgehoben wurde zudem die Bedeutung von Lernumgebungen, die unterschiedlichen psychischen Beeinträchtigungen gerecht werden. Dafür seien Fachkräfte erforderlich, die über entsprechendes Wissen verfügen und dieses im schulischen Alltag anwenden können. Karsten Rudolf bezog neurobiologische Zusammenhänge der Hirnreifung in die Betrachtung ein und forderte eine frühe fachliche Diagnostik und Intervention zur Bewältigung von psychischen Beeinträchtigungen im Kindes- und Jugendalter. Wie sehr sich die Diagnose einer psychischen Beeinträchtigung bei einem Kind auf die gesamte Familie auswirken kann, machte Henriette Högl in ihrem Vortrag deutlich. Das Kind und mit ihm die Familie müsse in allen Bereichen einen neuen Platz finden, was zunächst große Unsicherheit bedeute. Das Wissen um und die Inanspruchnahme von Selbsthilfestrukturen seien daher umso bedeutsamer.
Die anschließende Podiumsdiskussion unter der Moderation von Dr. med. Christian Fricke (DVfR) bot Raum zur Vertiefung der zuvor gehörten Inhalte. Es wurde betont, dass barrierefreie Bildungsstrukturen der Regelfall sein müssen, Kinder ein Recht auf Assistenz, Therapie und Rehabilitation ohne Stigmatisierung haben und sozialrechtliche Leistungen zugänglich und ausreichend gestaltet sein müssen. Zudem wurde auf die besonderen Herausforderungen bei Übergängen – etwa von Kita zur Schule oder von der Schule in den Beruf – hingewiesen, bei denen Unterstützungsangebote bislang häufig nicht ausreichen. Effektive Lösungen erforderten eine gute Kooperation der Leistungsträger untereinander. In der Diskussion wurde die Bedeutung multiprofessioneller Teams an Schulen unterstrichen, die auch pädagogische, pflegerische und gesundheitliche Kompetenzen der Fachkräfte einschließen. Insbesondere die Organisation von Assistenz und pflegerischer Versorgung stelle Fachkräfte vor Herausforderungen und könne – wenn sie unzureichend gelöst sei – die Teilhabe der Schülerinnen und Schüler beeinträchtigen. Soziale Berufe müssten attraktiver werden, insbesondere in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch das sogenannte Poolen, die Versorgung mehrerer Kinder mit weniger starken Beeinträchtigungen durch eine Fachkraft, könne ein Ansatz sein. Es wurde appelliert, Kinder und Jugendliche in die Gestaltung der Rahmenbedingungen oder digitaler Lernformen stärker einzubeziehen und an den Schulen Mitbestimmungsstrukturen zu verankern.

Dr. med. Christian Fricke (Dritter von links) leitet die zweite Diskussionsrunde. (Foto: DVfR)
Fazit und Ausblick
In seiner abschließenden Bilanz betonte Jürgen Dusel, dass Inklusion kein Nischenthema bleiben dürfe. Systeme müssten sich an den Bedürfnissen der Kinder orientieren. Er gab den Akteuren der Rehabilitation verschiedene Teilhabeempfehlungen für die selbstbestimmte Lebensgestaltung von Kindern mit Beeinträchtigungen und ihren Familien auf den Weg:
- Ein inklusives Bildungssystem – beginnend bereits in der frühen Kindheit – sollte der Regelfall sein, im Sinne der Vorgaben aus Art. 24 der UN-Behindertenrechtskonvention.
- Ein gewolltes und koordiniertes Zusammenwirken der Rehabilitationsträger sowie niedrigschwellige Unterstützung bei Anträgen und Rechtsbehelfen seien wichtige Voraussetzungen für eine gelingende Teilhabe.
- Es brauche mehr ambulante Rehabilitationsangebote sowie eine Stärkung familienorientierter Rehabilitation.
- Auch im Kontext der Sozialstaatsreform sollte die passgenaue Unterstützung beibehalten und zugleich Bürokratie abgebaut werden.
- Förderlich für umfassende Teilhabe sei eine stärkere Willkommenskultur, insbesondere auch in außerschulischen Bereichen wie Sport oder Musik.
Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann (DVfR) dankte abschließend für die intensiven Diskussionen der vergangenen beiden Tage Das bestehende Recht biete einzelne Verbesserungen, beispielsweise durch das Recht auf Bildung, die Teilhabeplanung, das Case-Management, aber alles können Rechtsnormen nicht lösen. Es braucht auch die Haltung, Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen gleiche Teilhabechancen zu ermöglichen. Die Gremien der DVfR werden die Ergebnisse, Impulse und Denkanstöße aus dem Kongress für ihre themenspezifische Arbeit aufgreifen und mit Vorschlägen für Gelingensbedingungen inklusiver Beschulung in den weiteren Fachdiskurs einfließen lassen.
Dokumentation
Programm des DVfR-Kongresses 2025
Grußwort von Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales (Schirmherrin)
Vorträge im Plenum am 28.10.2025
Was wissen wir über die Gesundheit und Beeinträchtigungen von Kindern und Jugendlichen im Kita- und Schulalter?
Prof. Dr. Iris Beck, Universität Hamburg
Entwicklungsaufgaben – konkretisiert für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen
Prof. Dr. Liane Simon, MSH Medical School Hamburg – University of Applied Sciences and Medical University
Vorträge im Plenum am 29.10.2025
Bewältigung der Entwicklungsaufgaben bei psychischen Beeinträchtigungen aus pädagogischer Sicht
Dr. Angela Ehlers, Verband Sonderpädagogik (vds), Würzburg
Bewältigung der Entwicklungsaufgaben bei psychischen Beeinträchtigungen aus medizinisch-therapeutischer Sicht
Dr. med. Karsten Rudolf, Diakonie-Klinik Mosbach
Vorträge in den Workshops (WS) am 28.10.2025
WS 1 Schule im Schnittfeld der Bereiche Bildung, Soziales, Medizin
Moderation: Prof. Dr. Felix Welti, Universität Kassel
Grundrecht auf Bildung: Stand und Gefährdung des Grundrechts auf Bildung im Spiegel des Urteils des Bundesverfassungsgerichts
Manfred Weiser, Anna-Wolf-Institut, Heidelberg
Wie weitreichend ist der eigentliche Auftrag der Schule in Abgrenzung zu Kinder- und Jugendhilfe, Eingliederungshilfe, Gesundheitswesen einschließlich Pflege? Kann man dies über Mindeststandards festlegen?
Prof. Dr. Felix Welti, Universität Kassel
Sicherstellung der teilhabebezogenen Qualifikation eines Lehrerkollegiums – Anforderung eines inklusiven Unterrichts zwischen Kultus- und Sozialverwaltung
Dr. Susanne Römer, Universität Leipzig (Vortrag auf dem Kongress kurzfristig ausgefallen)
Beiträge von Lilith Fendt, Referentin der jumemb-Gruppe
WS 2 Was kann medizinische Reha für Kinder und Jugendliche leisten?
Moderation: Friederike Neugebauer, Bündnis Kinder- und Jugendreha, Berlin
Möglichkeiten und Besonderheiten der Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen mit chronischen körperlichen und/oder psychischen Gesundheitsbeeinträchtigungen
Dr. med. Gerd Claußnitzer, Spessart-Klinik Bad Orb
Optionen innerhalb der medizinischen Reha von Kindern und Jugendlichen zur Wiedereingliederung in Schule und Bildung
Stephan Prändl, Waldburg-Zeil Kliniken, Wangen
Welche Impulse kann das RPK-Konzept in die Rehabilitation von Jugendlichen und Adoleszenten mit psychischer Erkrankung und schwerer Teilhabebeeinträchtigung bringen?
Dr. med. Klaus Keller, Diakonie München und Oberbayern
WS 3 Übergänge Kita (Vorschule) Schule
Moderation: Prof. Dr. Liane Simon, Medical School Hamburg
Frühförderung und ihre Aufgaben
Prof. Dr. Armin Sohns, Hochschule Nordhausen
Kita und ihre Aufgaben
Dr. Angela Ehlers, vds
Vorbereitung der Schule auf besondere Bedarfe: Bedarfsermittlung, Teilhabeplanung auch mit Schulbereich
Marion Gutzmann, Grundschulverband, Neu-Isenburg
WS 4 Multidisziplinarität in der Schule | Verankerung einer nachhaltigen gesundheitlichen und therapeutischen Unterstützung
Moderation: Arnd Longrée, Deutscher Verband Ergotherapie, Karlsbad
Rolle der „school nurse“ in der Schulgesundheitspflege – aktuelle Herausforderungen
Dr. med. Gabriele Ellsäßer, European Union for School and University Health and Medicine (Vortrag auf dem Kongress kurzfristig ausgefallen)
Wie gelingt die Sicherstellung der therapeutischen Versorgung während der Schulzeit (Therapeuten als pädagogische Fachkräfte, Heilmittelerbringer und Heilmittelrichtlinie)?
Prof. Dr. Beate Lenck, hochschule 21, Buxtehude
Armut trifft Bildung: Gutes Ankommen in Schule braucht Viele … Pädagogische, flexible, individuelle Förderung für Kinder und Eltern: Das Pfiff-Projekt
Anja Berresheim, Ergotherapeutische Praxis ZEITRAUM, Essen
WS 5 Frühzeitige berufliche Orientierung und Vorbereitung
Moderation: Andreas Rieß, Josefs-Gesellschaft, Köln
Berufliche Orientierung: Möglichkeiten und Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit
Claudia Reif, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg (Vortrag auf dem Kongress kurzfristig ausgefallen)
Verknüpfung beruflicher Vorbereitungsmaßnahmen
Dirk Rein, Heinrich-Haus, Neuwied
Übergangsmanagement Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg
Dr. Martin Holler, Johannes-Diakonie Mosbach
WS 6 Welche Unterstützung benötigen Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen innerhalb des Sozialraumes?
Moderation: Dr. Tomas Steffens, Diakonie Deutschland, Berlin
Aus der Perspektive einer Sozialbehörde
Dr. Dirk Bange, Behörde für Schule, Familien und Berufsbildung, Hamburg
Sozialräumliches Denken und Handeln in den Hilfen zur Erziehung – Chancen, Impulse und Notwendigkeiten, um inklusiver zu werden
Michaela Angerer, Evangelische Gesellschaft Stuttgart
Aus der Perspektive der Familien
Prof. Dr. Jeanne Nicklas-Faust, Bundesvereinigung Lebenshilfe, Berlin
WS 7 Umgang mit schweren organischen Krankheiten / komplexen Behinderungen
Moderation: Dr. med. Matthias Schmidt-Ohlemann, DVfR-Vorsitzender
Außerklinische Intensivpflege: Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten
Katja Kruse, bvkm, Düsseldorf
Assistenzbedarf, Schulbesuch, Distanzunterricht: Sicherstellung des Bildungsrechts
Ulrike Kloiber, Senatskoordinatorin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, Hamburg
WS 8 Inklusionspraxis: Beispiele der europäischen Nachbarn
Moderation: Prof. Dr. Jürgen Armbruster, Bundesverband evangelische Behindertenhilfe, Berlin
Blick in die Schweiz
Prof. Dr. Dennis Christian Hövel, Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik, Zürich
Blick nach Österreich (Präsentation)
Blick nach Österreich (Manuskript)
Hochschulprof. Dr. Jörg Mußmann, Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Linz
Blick nach Belgien
Doris Falkenberg, Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Eupen
WS 9 Unterrichtsgestaltung für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen zur Vorbereitung auf die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe
Moderation: Dr. Angela Ehlers, vds
Individualisierung, Digitalisierung und Nachteilsausgleich
Dr. Angela Ehlers, vds
Förderung von Schlüsselkompetenzen in heterogenen Klassen der Schule mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung und verschiedenen Bildungsgängen
Simone Kern, Christian-Herzog-Schule des Heinrich-Hauses, Neuwied
Umgekehrte Inklusion: die Arbeit der Inklusionsklassen im Primarbereich der Förderschule des Kardinal-von-Galen-Hauses. Tiergartenklasse: eine Projektklasse für Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf körperliche und motorische Entwicklung und herausfordernden Verhaltensweisen: Webseite zur Ganztagsschule des Kardinal-von-Galen-Hauses
Annemarie Rottinghaus und Bärbel Diekmann, Schule des Kardinal-von-Galen-Hauses, Dinklage
WS 10 Bewegungsförderung und Hilfsmittelversorgung bei Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen
Moderation: Dr. Volker Anneken, Gold-Kraemer-Stiftung, Frechen
Bewegung und (Breiten-)Sport für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen: Konzepte und Lösungen
Anne Züll, Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport, Frechen
Die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Sporthilfsmitteln – rechtliche Möglichkeiten und Grenzen
René Dittmann, Universität Kassel (Ersatz für den kurzfristig ausgefallenen Vortrag von Katja Kliewer)