Meldungen aus der Reha-Landschaft

Das Positionspapier der DVfR befasst sich mit den Anforderungen an ein inklusives Leistungsrecht, das sowohl dem Ansatz der Kinder- und Jugendhilfe als auch der Eingliederungshilfe mit ihrer bio-psycho-sozialen Perspektive gerecht wird. Die DVfR zieht das Fazit, dass jeweils eine spezifische Anspruchsgrundlage für Teilhabeleistungen und eine für erzieherische Hilfen notwendig ist.

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Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hat dem Bundes­ministerium für Gesundheit (BMG) im Rahmen eines schriftlichen Beteiligungs­verfahrens Vorschläge zum „Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barriere­freies Gesundheitswesen“ unterbreitet. Die DVfR konzentriert sich in ihren Vorschlägen auf Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen. Ziel ist deren selbstbestimmte und umfassende Teilhabe, insbesondere an der Gesundheitsversorgung, im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).

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Die Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille für besondere Leistungen in der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen geht in diesem Jahr an das Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) in Jena. Durch Informationen, Weiterbildungen und Forschungsprojekte stärkt das Institut die Kompetenzen für ein selbstbestimmtes Leben (Empowerment) und die Selbstvertretung von Menschen mit Beeinträchtigungen nach dem Grundsatz „Nichts über uns ohne uns!“

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Gesetzliche Regelungen und Übergangsfristen statt Freiwilligkeit und Aktionspläne: Während einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales zu dem Antrag der CDU/CSU-Fraktion „Mehr Tempo für Barrierefreiheit und einen inklusiven Sozialraum“ (Drucksache 20/4676) am 13. November 2023 haben sich Expertinnen und Experten für mehr Verbindlichkeit bei der Umsetzung von Barrierefreiheit ausgesprochen.

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Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) konnte bei ihrem Kongress „Rehabilitation und selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen – Personenzentrierung und Recovery-Orientierung“ am 12. und 13. September 2023 rund 110 Teilnehmende in Berlin und 60 online zugeschaltet begrüßen. Über 50 Expertinnen und Experten – darunter auch Vertreterinnen und Vertreter aus Organisationen von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen – brachten mit Vorträgen, in Podiumsdiskussionen und in zehn vertiefenden Workshops ihre Expertise und Praxiserfahrungen ein. Die zahlreichen Fragen und Kommentare der Teilnehmenden zeigten, dass die gewählten Themen auf großes Interesse stießen.

 

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