Meldungen aus der Reha-Landschaft

Über 220 Teilnehmende folgten der Einladung der Deutschen Rentenversicherung Rheinland (DRV Rheinland), der Aktion Psychisch Kranker (APK) sowie der DVfR und tauschten sich am 4. November 2021 zur Teilhabesicherung bei psychischen Beeinträchtigungen vor dem Hintergrund des Psychiatrie-Dialogs und des Bundesprogramms „rehapro“ aus. Als Ursache von Arbeitsunfähigkeit und Erwerbsminderung haben psychische Problemstellungen große Auswirkung auf die Arbeitswelt und die sozialen Sicherungssysteme.

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Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e.V. (DVfR) verleiht dem Verbund der Embrace-Hotels e.V. die Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille 2021. Der Verbund fördert 45 Mitgliedshotels, die in herausragender Weise Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderungen bereitstellen. So ermöglicht der Preisträger nachhaltig die Teilhabe von Beschäftigten mit Beeinträchtigungen auf dem ersten Arbeitsmarkt.

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Bewegung und Sport – in Gruppen und Organisationen oder als individuelle Freizeit­betätigung – sind gesundheitsförderlich und können wesentliche Elemente der gesellschaftlichen Teilhabe sein. Über Angebote der Bewegungsförderung und des Sports für Menschen mit Behinderungen sowie geeignete Unterstützungs­möglich­keiten informiert der Fachausschuss „Bewegung, Sport und Freizeit“ der DVfR in seinem Papier „Bewegung und Sport von Menschen mit Behinderungen“. Darin beschreibt er komprimiert, wo, in welcher Form und mit welcher finanziellen Förderung Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten Sport treiben können.

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In der Fachveranstaltung am 14. September 2021 diskutierten rund 130 Teilnehmende aus den Bereichen Rehabilitation, Gesundheit, Bildung, Politik sowie aus Fach- und Betroffenenverbänden, wie Teilhabe und Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderungen gesichert werden können. Grundlage der Diskussion waren die Ergebnisse des Konsultationsprozesses „Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Zeiten der Corona-Pandemie“ und die daraus abgeleiteten Handlungsoptionen. Ziel der vorgeschlagenen Handlungsoptionen ist es, die Teilhabe am Arbeits­­leben, an der Erziehung und der Bildung sowie die Gesundheitsversorgung pandemiefest auszurichten. Im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Disability Mainstreaming sollen vorausschauende Vorkehrungen getroffen und die erforderlichen Dienste und Einrichtungen weiterentwickelt werden.

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Am 17. Juni 2021 trafen sich die Referentinnen und Referenten für Inklusion/ Sonderpädagogik der Kulturministerkonferenz (KMK), Vertreterinnen und Vertreter des Verbands Sonderpädagogik (vds) und der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) zu einem Online-Fachgespräch. Fragestellungen waren u. a., wie es gelingen kann, die Beschulung für Kinder mit schweren und schwersten psychischen und psychiatrischen Erkrankungen in der Schule zu ermöglichen. Für das interne Fachgespräch konnten verschiedene Referenten gewonnen werden, die offen Einblick in ihre Forschungs- und Praxiserfahrungen gaben. Die abschließende Diskussion zeigte Lösungen für die Weiterentwicklung der schulischen Teilhabe von Schülerinnen und Schülern mit psychischen Erkrankungen und die Bedeutung der Multiprofessionalität für die Schule auf.

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