Meldungen aus der Reha-Landschaft

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hatte im November 2021 in einem Beschluss betont, dass Kinder und Jugendliche ein verfassungsrechtlich verbrieftes Recht auf Schulbildung hätten. Die Frage nach der Bedeutung dieses Beschlusses für die Teilhabe an schulischer Bildung von Schülern und Schülerinnen mit psychischen Erkrankungen stieß auf großes Interesse in den Fachkreisen: Über 30 Expertinnen und Experten, darunter die Inklusionsreferentinnen und -referenten aus fast allen Bildungsministerien der Länder, nahmen am 4. März 2024 an dem Online-Fachgespräch der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) und des Verbands Sonderpädagogik (vds) teil.

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Online-Diskussion im April zu Lotsen in der beruflichen Rehabilitation: Einen Ausbildungsplatz finden, den Arbeitsplatz anpassen, Zuschüsse beantragen? Hier sind nicht nur Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen, sondern auch ihre Arbeitgeber bisweilen überfordert. Lotsen könnten ihnen Orientie­rung und kontinuierliche Begleitung geben. Nur, welche „Navigationshelfer“ gibt es und was bieten sie an? Darum geht es vom 9. bis 30. April 2024 in der Online-Diskussion „Lotsen in der beruflichen Rehabilitation“ der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Alle Interessierten können Fragen stellen und mitdiskutieren. Es stehen Expertinnen und Experten zur Verfügung.

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In eigener Sache: Wesentliche Fragen des Reha- und Teilhaberechts, aktuelle Themen aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen und Akteuren aus der Reha-Landschaft sowie Hintergründe und Ausblicke – „Recht auf Teilhabe – Der Podcast rund um Inklusion, Rehabilitation und Teilhabe“ des Diskussionsforums Rehabilitations- und Teilhaberecht widmet sich in jeder Folge einem spannenden Schwerpunkt mit Blick auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen.

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Das Positionspapier der DVfR befasst sich mit den Anforderungen an ein inklusives Leistungsrecht, das sowohl dem Ansatz der Kinder- und Jugendhilfe als auch der Eingliederungshilfe mit ihrer bio-psycho-sozialen Perspektive gerecht wird. Die DVfR zieht das Fazit, dass jeweils eine spezifische Anspruchsgrundlage für Teilhabeleistungen und eine für erzieherische Hilfen notwendig ist.

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Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hat dem Bundes­ministerium für Gesundheit (BMG) im Rahmen eines schriftlichen Beteiligungs­verfahrens Vorschläge zum „Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barriere­freies Gesundheitswesen“ unterbreitet. Die DVfR konzentriert sich in ihren Vorschlägen auf Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen. Ziel ist deren selbstbestimmte und umfassende Teilhabe, insbesondere an der Gesundheitsversorgung, im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).

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