Menschen mit Behinderungen weltweit
Rechte, Ressourcen, Realitäten – 20 Jahre UN-BRK
14.-15.11.2026
Berlin
Aus der Veranstaltungsbeschreibung:
Im Dezember 2006 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie war ein Meilenstein: Menschen mit Behinderungen sind nicht Empfänger von Fürsorge, sondern Träger von Rechten. Zwanzig Jahre später fällt die Bilanz ernüchternd aus. Über eine Milliarde Menschen weltweit leben mit einer Behinderung, die große Mehrheit im Globalen Süden unter Bedingungen geprägt von Armut, Ausgrenzung und fehlenden Strukturen. Kein einziges Nachhaltigkeitsziel wird derzeit für sie erreicht.
Zugleich ist Bewegung in der Sache. Der Global Disability Summit 2025 in Berlin hat das Thema zurück auf die internationale Agenda gebracht. Mit Blick auf die Post-2030-Agenda beginnt in den kommenden Jahren zudem ein Prozess, der neue Handlungsspielräume eröffnet und wichtige Impulse für die weitere Umsetzung inklusiver Entwicklung setzen kann.
Genau hier setzt unser Seminar an. Zwei Tage lang ziehen wir gemeinsam Bilanz: Was hat die UN-Behindertenrechtskonvention in zwanzig Jahren tatsächlich bewegt, wo ist sie an ihre Grenzen gestoßen, und was heißt das für die Menschen, um die es geht?
Expertinnen und Experten aus der Zivilgesellschaft berichten aus ihrer täglichen Praxis und geben Einblick in Lebensrealitäten, die in Statistiken selten sichtbar werden. Fachbeiträge unter anderem aus dem BMZ geben zusätzliche Einblicke in aktuelle politische und internationale Entwicklungen und ergänzen damit die Perspektiven aus der Praxis.
Anmeldeschluss: 30.10.2026
Programm am Samstag, 14. November 2026
| 10:30 | Ankommen |
| 11:00 | Begrüßung, Einführung, Kennenlernrunde |
| 11:30 | Vom Rechte haben zum Recht bekommen Ein globaler Realitätscheck Dr. Gabriele Weigt, Geschäftsführerin bezev |
| 12:30 | Mittagessen |
| 13:30 | Weltweite Teilhabe Wie wir globale Teilhabe gemeinsam stärken können André Nowak, Stellv. Vorsitzender, ABID- Institut Behinderung & Partizipation |
| 14:30 | Die Bedeutung des Global Disability Summit für Caritas international und dessen Engagement für und mit Menschen mit Behinderungen. Beispiele aus der internationalen Praxis Christine Wegner-Schneider, langjährige Referentin u. Fokus-Person Inklusion bei Caritas international i.R. / Beraterin |
| 15:00 | Kaffeepause |
| 16:30 | Austausch in Kleingruppen: Haben wir in Deutschland mit der Inklusion nicht genug Probleme, ehe wir uns mit den Problemen in Ländern des Globalen Südens beschäftigen? |
| 17:00 | Vorstellung der Ergebnisse |
| 17:30 | Ende des ersten Seminartages |
Programm am Sonntag, 15. November 2026
| 09:30 | Ankommen |
| 10:00 | Inklusion in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit Astrid Harnisch, Referat 102 Menschenrechte, Gender, Kinder- und Jugendrechte, Grundbildung, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung |
| 10:30 | Kaffeepause |
| 11:00 | Arbeitsgruppen: Welche Möglichkeiten habe ich in meinem beruflichen und persönlichen Umfeld, um mich für Menschen mit Behinderung im Globalen Süden zu engagieren? |
| 12:00 | Vorstellung der Ergebnisse |
| 12:30 | Zusammenfassung, Feedback |
| 13:00 | Mittagessen |
| 14:00 | Ende des Seminars / Abreise |
Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e. V. (bezev)
Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e. V. (bezev)
Moltkeplatz 1
45138 Essen
Ansprechperson:
Alexandre Benda, Projektkoordination
Tel.: 0201- 29441226
E-Mail: benda@bezev.de
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