Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigung wahrnehmen, verstehen und entgegenwirken

Ableismus ein strukturelles Problem

13.11.2026
Berlin

Hinweis: Die Fortbildung besteht aus zwei Terminen: 13. und 20. November 2026, jeweils 10:00 bis 17:00 Uhr

Der Begriff „Ableismus" ist aus dem Englischen abgeleitet und bezeichnet wortwörtlich genommen Diskriminierung aufgrund von (Nicht-)Fähigkeiten oder (Nicht-)Können. In der jüngsten Zeit wird er in Deutschland dafür verwendet, alle Formen von Diskriminierung, Ausgrenzung, Benachteiligung und Gewalt, die Menschen, die als beeinträchtigt etikettiert werden, zu benennen.

Am ersten Fortbildungstag werden sich die Teilnehmenden dem Begriff sowie den verschiedenen Ausformungen der dahinterstehenden Diskriminierungsform auf fachlicher als auch auf persönlicher Ebene annähern. Dabei werden sie auch die verschiedenen Diskriminierungsebenen anschauen. 

Während der beiden Fortbildungszeiten wird Zeit sein, das Erfahrene auf sich wirken zu lassen und den eigenen Alltag unter Ableismus-Perspektive zu beobachten.

Nach einem Rückblick auf den ersten Fortbildungstag und die Zwischenzeit wird es am zweiten Fortbildungstag um die Anmerkungen des UN-Ausschusses für die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungen zu den gruppenspezifischen Diskriminierungen von Menschen mit Beeinträchtigungen. Mit diesen werden sich die Teilnehmenden vor dem Hintergrund des beruflichen Alltages der Behindertenhilfe beschäftigen. Ziel wird es sein, gemeinsam individuelle Strategien und konstruktive Handlungsweisen zu finden, um Diskriminierungen entgegenzuwirken.

Schwerpunkte: 

  • Vermittlung von Informationen zu und Sensibilisierung gegenüber Ableismus   
  • Aufbau eines Verständnisses für die unterschiedlichen Ebenen und Wirkungsweisen von Ableismus als Diskriminierungsform   
  • Reflexion persönlicher Erfahrungen, Wahrnehmungen und Haltungen sowie des beruflichen Alltags

Ziele: 

  • Information 
  • Sensibilisierung 
  • Anti-Ableistisches Empowerment für den (beruflichen) Alltag 

Methoden: 

  • Vortrag mit PowerPoint-Präsentation und Diskussion, Sensibilisierungsübungen, Textarbeit, bzw. Arbeit mit Medien, Austausch und Diskussion in Klein- und Großgruppen, kreative Bearbeitung von Konfliktsituationen

Lebenshilfe Berlin

Lebenshilfe Bildung gGmbH
Böttgerstraße 21
13357 Berlin
Tel.: 030/82 99 98 - 1482
E-Mail: bildung@lebenshilfe-berlin.de     

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