Den Übergang von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege in die Schule kindorientiert, inklusiv und entwicklungsförderlich gestalten
23.-24.11.2026
Weimar
In der Debatte um frühe Bildung steht der gelingende Übergang zwischen Kindertagesbetreuung und Schule mit im Fokus. Auch dabei werden wie insgesamt auf die frühe Bildung bezogen, die Verringerung von Teilhabedefiziten von Kindern aus vulnerablen Gruppen (z. B. Kinder mit Behinderungen, mit Flucht- / Migrationshintergrund und/oder in Armut), verschiedene Bildungsansätze in früher und schulischer Bildung sowie verpflichtende Sprachstandtests, Sprachförderung und Vorschulpflicht in den Blick genommen.
In der Praxis hängt das Gelingen des Übergangs nach wie vor stark von den Eltern sowie einzelnen Personen in den jeweiligen Institutionen ab. Trotz teilweise bestehender gesetzlicher Regelungen finden sich nicht in allen Bundesländern strukturell abgesicherte Rahmenbedingungen für eine verbindlich geregelte entwicklungsförderliche Übergangsgestaltung insbesondere für Kinder mit Behinderungen oder mit Migrationshintergrund, die sowohl Kita/Kindertagespflege als auch Schule gleichermaßen in Verantwortung nehmen.
Gleichzeitig finden sich aber vereinzelt von beiden Seiten getragene Übergangskonzepte, die die formalen, informellen und non-formalen Bildungsorte und die jeweiligen Bildungsaufträge kindorientiert und sinnvoll verbinden.
Anmeldung: bis 22.09.2026
Der Deutsche Verein möchte im Rahmen einer Fachtagung die konzeptionellen, personellen aber auch strukturellen Herausforderungen und mögliche Lösungswege einer für alle Kinder gelingenden Übergangsgestaltung thematisieren. So sind unter anderem Ansätze für eine gemeinsame Bildungs- und Entwicklungsdokumentation vor dem Hintergrund der jeweiligen Bildungs- und Erziehungsaufträge zu diskutieren. Daneben soll thematisiert werden, wie für Kinder mit Behinderungen die durchgängige Förderung am Übergang von Kita und Schule ohne Unterbrechungen gelingt. Schließlich werden Kooperationsstrukturen zwischen Kindertageseinrichtungen und Grundschule in den Blick genommen. Hierbei soll der Frage nachgegangen werden, wie diese abgesichert und zukunftsfähig ausgestaltet werden können. Ziel ist, anhand von guten Praxisbeispielen wichtige Gelingensbedingungen und Handlungserfordernisse für optimale kindorientierte Übergangsgestaltungen zu identifizieren.
Zielgruppe:
Vertreterinnen und Vertreter der Länderministerien, Jugendämter und freien Träger; Kita- und Schulträger sowie Schulämter; Fachberaterinnen und -berater aus dem Bereich der Kindertageseinrichtungen und Schule, Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Verbänden.
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. (Deutscher Verein)
Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V.
Michaelkirchstraße 17/18
10179 Berlin
Ansprechperson:
Maria-Theresia Münch, Wissenschaftliche Referentin
Tel.: 030 62980 219
E-Mail: Maria-Theresia.Muench@deutscher-verein.de
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