Meldungen aus der Reha-Landschaft

Die Bundesregierung beabsichtigt mit diesem Gesetz mehr Menschen mit Behinderungen in reguläre Arbeit zu bringen, in Arbeit zu halten und zielgenauere Unterstützung für Menschen mit Schwerbehinderung zu ermöglichen. Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) begrüßt in ihrer Stellungnahme insgesamt die Zielsetzungen der Neuregelungen im SGB IX und nimmt zu einigen Artikeln des Gesetzentwurfs Stellung.

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Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, bis Ende 2022 einen Aktionsplan für ein diverses, inklusives und barrierefreies Gesundheitswesen mit den Beteiligten zu erarbeiten. Damit stehen Bedarfsgerechtigkeit, Barrierefreiheit, Zugänglichkeit, Selbstbestimmung und Teilhabeorientierung auf der gesundheitspolitischen Tagesordnung. Dazu will auch die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) einen Beitrag leisten und legt eine Agenda für einen Aktionsplan „Inklusives Gesundheitswesen“ vor.

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Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) verlieh am 11.11.2022 dem Kölner Zentrum für Kinder- und Jugendrehabilitation der UniReha GmbH die Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille 2022. Die DVfR bewertet die Programme „Auf die Beine“ und die „Ambulante Medizinisch-Lebenswelt orientierte Rehabilitation“ (AMLOR) als außergewöhnlich innovativ, interdisziplinär, patientenorientiert und nachhaltig.

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Über 120 Interessierte nahmen am 25. Oktober 2022 teil an der Online-Fachtagung „Teilhabe von Kindern mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen: Was brauchen ihre Familien in Belastungssituationen? – Lehren aus der Pandemie“. Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) organisierte die Veranstaltung in Kooperation mit der Diakonie Deutschland, dem Kindernetzwerk (knw) und der Vereinigung für Interdisziplinäre Frühförderung – Bundesvereinigung (VIFF). Referierende, Teilnehmende und Betroffene gingen unter der Moderation von Arnd Longrée der Frage nach, was Familien und ihre Kinder mit chronischen Erkrankungen und mit (drohenden) Behinderungen in Belastungssituationen für eine adäquate Teilhabe brauchen.

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Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) setzt sich in ihrer Stellungnahme dafür ein, dass mehr Kompetenzen zu Rehabilitation und Teilhabe Eingang in die Ausbildungen der Gesundheitsfachberufe finden und vermittelt werden. Dies entspricht Artikel 26 der UN-Behindertenrechtkonvention (UN-BRK). Die erweiterten Kompetenzen sind auch mit Blick auf eine älterwerdende Bevölkerung zunehmend wichtig.

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