27.05.2026

Umfrage zur digitalen Teilhabe von Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf

Was brauchen Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf, um digitale Technologien besser nutzen und sich aktiv im digitalen Raum einbringen zu können? – Mit einer bundesweiten Umfrage möchten der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, und sein Team Erfahrungen aus der Praxis sammeln. Die Befragung ist anonym, umfasst 13 Fragen und läuft bis zum 31. Juli 2026.

Gesucht werden Hinweise auf bestehende Barrieren, konkrete Verbesserungsvorschläge und Beispiele, wie digitale Teilhabe bereits heute gelingt. Mitmachen können Menschen mit komplexen Behinderungen, ihre Angehörigen, Fachkräfte, Verbände und alle, die ihre Erfahrungen teilen möchten.

Dabei geht es um drei Themen-Bereiche: 

  1. Teilhabe an digitalen Medien
    Zugang zu Geräten wie Computer, Tablet oder Smartphone, Zugang zum Internet (z. B. WLAN) und zum Wissen, wie man diese Technik nutzt (Medienkompetenz).
  2. Teilhabe durch digitale Medien
    Unterstützung durch Technik, zum Beispiel durch Spracherkennung, Smart-Home-Systeme oder digitale Prothesen.
  3. Teilhabe in digitalen Medien
    Selbst im Internet aktiv sein, Inhalte erstellen und mitgestalten, zum Beispiel in Facebook- oder Instagram-Gruppen oder bei YouTube. 

Jeder Bereich umfasst vier offene Fragestellungen:

  1. Was läuft nicht gut? Was sollte anders gemacht werden, damit digitale Teilhabe besser gelingt?
  2. Was fehlt bisher? Was brauchen wir zusätzlich?
  3. Welche guten Beispiele kennen Sie, bei denen digitale Teilhabe gelungen ist?
  4. Was ist Ihnen sonst noch wichtig?

Zur Umfrage auf der Website des Bundesbehindertenbeauftragten: www.behindertenbeauftragter.de/umfrage

Der Fragebogen steht auch in Leichter Sprache bereit: Umfrage

(Quelle: Behindertenbeauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen)