10.06.2026

Neue Rubrik „Peer to Peer und Arbeitswelt“ bei REHADAT-Forschung

Das Informationssystem REHADAT bietet im Bereich Forschungsergebnisse eine neue Rubrik: Peer to Peer und Arbeitswelt. Forschende stellen dort in Interviews Projekte vor, die Ansätze wie das Peer Counseling in ihrer Forschung zur beruflichen Inklusion nutzen.

Der Peer-Ansatz sei eine Möglichkeit, der zunehmenden Diversität innerhalb der Arbeitswelt zu begegnen und dabei gleichzeitig die berufliche Teilhabe zu fördern, heißt es auf der Webseite. Grundlage für diesen Ansatz ist „das Verständnis, dass Menschen mit gleichen Merkmalen und – davon ausgehend – ähnlichen Erfahrungen einen anderen sozial-emotionalen Zugang zu Gleichgesinnten haben“. „Peers“ (auf Deutsch: „Kollegen“, „Gleichrangige“) könnten daher als Vermittelnde von Wissen oder als Beratende auf Augenhöhe agieren. Der Begriff des Peer Counselings ist stark mit der Selbsthilfe von und für Menschen mit Behinderungen verbunden.

Neben Literaturhinweisen umfasst die neue Rubrik aktuell Interviews zu zwei Projekten. Vorgestellt werden das Projekt „BESSER“, das darauf abzielte, die berufliche Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderungen durch Gründungsvorhaben zu fördern, und das Projekt „LAUT“ zur Förderung der gesellschaftlichen und beruflichen Teilhabe der Teilnehmenden durch eine Verbesserung ihrer psychosozialen Situation.

Weitere Rubriken im Bereich Forschungsergebnisse sind die Schwerpunkte Diversität, Inklusion, Psychische Gesundheit und Digitalisierung.

REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e. V., gefördert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus dem Ausgleichsfonds.

Zur Rubrik „Peer to Peer und Arbeitswelt“ im REHADAT-Portal Forschung

(Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln)