BAG BBW veröffentlicht Ausbildungsreport 2025
Aktuelle Einblicke in die Arbeit der bundesweit 51 Berufsbildungswerke (BBW) gibt der erstmals veröffentlichte und von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) herausgegebene Ausbildungsreport. Der Bericht liefert u. a. Kennzahlen zu den in den BBW angebotenen Berufsfeldern, zur Eingliederung der Absolventinnen und Absolventen in den Arbeitsmarkt und zu deren Zufriedenheit.
Berufsbildungswerke begleiten junge Menschen mit Behinderungen bei ihrem Start in den Job. Als spezialisierte Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ist es ihr Ziel, die Teilnehmenden für eine erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsleben zu qualifizieren. Deutschlandweit absolvieren rund 16.000 junge Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen berufsvorbereitende Maßnahmen oder duale Berufsausbildungen nach staatlich anerkannten Standards.
Im Berichtsjahr 2025 waren die meisten Auszubildenden dem Berufsfeld „Wirtschaft und Verwaltung“ zuzuordnen, gefolgt von den Bereichen „Metalltechnik“, „Ernährung und Hauswirtschaft“ und „Elektrotechnik“. 88 Prozent der Auszubildenden bestehen laut Bericht ihre Abschlussprüfungen vor den Handwerks-, Industrie- und Handels- bzw. Landwirtschaftskammern.
Die Eingliederungsquote wird zweimal, nämlich sechs Monate und zwölf Monate nach Ende der Ausbildung, ermittelt. Ein halbes Jahr nach ihrem Ausbildungsabschluss gingen rund 60 Prozent der befragten Absolventinnen und Absolventen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach, weitere sechs Monate später lag ihr Anteil bei 66 Prozent.
Befragt zu ihrer Zeit in den BBW gaben 82 Prozent der Absolventinnen und Absolventen an, mit ihrer Ausbildung „rundum zufrieden“ zu sein. 86 Prozent fühlen sich nach eigenen Angaben gut auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet und in der Lage, den Anforderungen des Arbeitsmarkts gerecht zu werden.
Zum Ausbildungsreport der BAG BBW
(Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke)