Teilhabe bei Sehverlust

Der demographische Wandel in Deutschland hat u. a. Auswirkungen auf die Häufigkeit altersbedingter Erkrankungen. Sehverlust und Erblindung treten besonders häufig mit zunehmendem Alter auf und ziehen u. a. starke Beeinträchtigungen der Selbstbestimmung und Teilhabe nach sich. Doch bisher gehören medizinische Rehabilitationsleistungen nach Sehverlust nicht zur Regelversorgung und die Betroffenen bleiben nach Ausschöpfung von ärztlichen Behandlungsleistungen oftmals ohne weitere Unterstützung.

Der Fachausschuss „Teilhabe bei Sehverlust“ wird zunächst eine Bestandsaufnahme zu den Versorgungsbedarfen, Fehlentwicklungen und leistungsrechtlichen Problemen vornehmen. In einem zweiten Schritt sollen vorhandene Konzepte aus Forschungsvorhaben, regionale Angebote sowie ein Grundsatzpapier des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbands ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage beabsichtigt der Ausschuss, ein Konzept für eine ganzheitliche Rehabilitation bei Sehverlust zu entwickeln.

Ausschussleiterin:

Christiane Möller, Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband, Berlin

Mitglieder

  • Dr. Susanne Bartel, Bundesverband der Berufsförderungswerke, Berlin
  • Prof. Dr. med. Bernd Bertram, Berufsverband der Augenärzte Deutschlands/Augenarzt, Aachen
  • Katrin Breuninger, Medizinischer Dienst des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen, Essen
  • Dr. med. Sigrid Caspers, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Nordrhein, Düsseldorf
  • Linda Feßer, Dachverband der Betriebskrankenkassen, Berlin
  • Prof. Dr. Harry Fuchs, freiberuflicher Sozialrechtsexperte, unabhängiger Sachverständiger, Düsseldorf
  • Markus Georg, Pro Retina Deutschland, Bonn
  • Arnold Glum, Deutsche Vereinigung für Rehabilitation, Heidelberg (Koordination)
  • Dr. Inge Jansen, Berufsförderungswerk Düren
  • Prof. Dr. Kathleen Kunert, Masserberger Klinik
  • Sylvia Kurth, Deutsche Vereinigung für Rehabilitation, Heidelberg
  • Dr. Sabine Lauber-Pohle, Universität Marburg
  • Jürgen Nagel, Deutsche Blindenstudienanstalt, Marburg
  • Prof. Dr. med. Klaus Rohrschneider, Universitätsklinikum Heidelberg
  • Dr. med. Schmidt-Ohlemann, Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation, Heidelberg
  • Friederike Selker, Deutscher Verband der Ergotherapeuten, Karlsbad
  • Margarete Voelzke, Pro Retina Deutschland, Bonn
  • N. N. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin