Strategische Prozessführung im Behindertenrecht

04.12.2026
Frankfurt am Main

Strategische Prozessführung braucht Ressourcen, geeignete Fälle und die Zusammenarbeit von Anwaltschaft, Verbänden, Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Diese Tagung bringt entscheidende Akteure zusammen und wird anhand eines aktuellen Gerichtsverfahrens zum Mindestlohn in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) aufzeigen, welche rechtlichen Hebel in Zukunft verstärkt genutzt werden können.

Uhrzeit: 10:00 bis 16:30 Uhr

Anmeldefrist: bis 01.10.2026 per E-Mail an just@uni-kassel.de

Es sollen grundsätzliche Fragen strategischer Prozessführung im Bereich der Rechte von Menschen mit Behinderungen diskutiert werden:

  • Welche Möglichkeiten bietet strategische Prozessführung im Behindertenrecht?
  • Welche Chancen bieten Verbandsklagen bei der Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen?
  • Wie können Gewerkschaften, Wissenschaft, Anwaltschaft, Sozial- und Behindertenverbände gemeinsam mit Betroffenen rechtliche und politische Veränderungsprozesse unterstützen und vorantreiben?
  • Welche internationalen Erfahrungen und menschenrechtlichen Perspektiven – insbesondere im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention – lassen sich für Klageverfahren fruchtbar machen?

Zielgruppe:

Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft und Praxis, insbesondere aus Gewerkschaften, Sozial- und Behindertenverbänden, der Antidiskriminierungs- und Menschenrechtsarbeit, der Anwaltschaft sowie der universitären und außeruniversitären Forschung

Promotionskolleg „Just“ (Just), Hugo Sinzheimer Institut für Arbeitsrecht (HSI)

Universität Kassel
Mönchebergstraße 19
34109 Kassel
E-Mail: just@uni-kassel.de

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