Reha-Update zur Weiterentwicklung der beruflichen Reha
04.12.2026
Online
Vor dem Hintergrund tiefgreifender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen gewinnt die berufliche Rehabilitation weiter an Bedeutung. Der demografische Wandel führt dazu, dass der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung wächst, während gleichzeitig weniger junge Menschen in den Arbeitsmarkt eintreten. Dadurch steigt die Wichtigkeit, die Erwerbsfähigkeit älterer Beschäftigter möglichst lange zu erhalten und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen in den Arbeitsprozess zu reintegrieren. Hinzu kommt der zunehmende Fachkräftemangel, der die Notwendigkeit verstärkt, vorhandene Arbeitskräftepotenziale zu sichern.
Nach einer Einführung in die Bedeutung der beruflichen Rehabilitation aus Sicht der Deutschen Rentenversicherung, werden im Reha-Update mehrere Projekte vorgestellt, die aktuelle Forschungsansätze im Kontext der beruflichen Rehabilitation veranschaulichen. Die Vorhaben befassen sich u.a. mit der Arbeitgebereinbindung als Erfolgsfaktor für die berufliche Wiedereingliederung sowie mit Barrieren und Förderfaktoren für die (Re-)Integration von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung von Netzwerken und Kooperationen.
Aufgaben und Nutzen Sozialer Arbeit in der beruflichen Reha stellen Schwerpunkte eines weiteren Projekts dar. Praxisempfehlungen können helfen Forschungsergebnisse in die Versorgungspraxis zu transferieren. Ein Beitrag befasst sich mit der Implementierung von Praxisempfehlungen für die medizinisch-beruflich orientierte Reha in psychosomatischen Reha-Einrichtungen. Abschließend wird eine Studie vorgestellt, die mit DRV-Routinedaten den Zusammenhang zwischen Arbeits belastungen und Return-to-work untersucht hat.
Uhrzeit: 9:30 bis 12:30 Uhr
Programm:
| 9:30-9:55 Uhr | Einführung Dr. Marco Streibelt, Deutsche Rentenversicherung Bund |
| 9:55-10:20 Uhr | Arbeitgebereinbindung als Erfolgsfaktor für die berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit erworbener Hirnschädigung Susann Huthmann, Deutsche Rentenversicherung Bund |
| 10:20-10:45 Uhr | Zusammenarbeit in der beruflichen Reha: Kooperationen und Netzwerke als Qualitätsmerkmale Prof. Dr. Dieter Röh, HAW Hamburg |
| 10:45-11:00 Uhr | Pause |
| 11:00-11:25 Uhr | Aufgaben und Nutzen Sozialer Arbeit in der beruflichen Reha Prof. Dr. Silke Tophoven, Hochschule Düsseldorf |
| 11:25-11:50 Uhr | Implementierung von Praxisempfehlungen für die medizinisch-beruflich orientierte Reha in psychosomatischen Reha-Einrichtungen: Ergebnisse einer nichtrandomisierten Interventionsstudie Prof. Dr. Matthias Bethge, Universität zu Lübeck |
| 11:50-12:15 Uhr | Zusammenhang von Arbeitsbelastungen und RTW 2 Jahre nach Reha: Längsschnittanalysen auf Basis von DRV-Routinedaten Martin Brünger, Charité – Universitätsmedizin Berlin |
| 12:15-12:30 Uhr | Abschlussdiskussion Prof. Dr. Erik Farin-Glattacker, Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung |
Rehabilitationswissenschaftlicher Forschungsverbund Freiburg e. V. (RFV)
Rehabilitationswissenschaftlicher Forschungsverbund Freiburg e. V.
Geschäftsstelle und Methodenzentrum
Susanne Schlett
Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung
Universitätsklinikum Freiburg
Hugstetter Str. 49
79106 Freiburg
Fax +49 (0)761 270 73310
E-Mail: fr-geschaeftsstelle@fr.reha-verbund.de
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