REHADAT-kompakt: Integrationsfachdienste
Integrationsfachdienste (IFD) unterstützen arbeitssuchende und beschäftigte Menschen mit Schwerbehinderung oder Gleichstellung bei der Teilhabe im Arbeitsleben. Sie sind auch Anlaufstellen für Arbeitgebende, die diese Zielgruppe einstellen und beschäftigen möchten.
Laut dem Jahresbericht der Bundesarbeitsgemeinschaft der Inklusionsämter und Hilfen der Sozialen Entschädigung e. V. (BIH) unterstützten im Jahr 2024 insgesamt 197 Integrationsfachdienste rund 58.140 Personen. Mit 30 Prozent bildeten Menschen mit einer seelischen Beeinträchtigung die größte Gruppe unter ihnen; Menschen mit einer kognitiven oder einer Lernbeeinträchtigung machten mit 24 Prozent den zweitgrößten Anteil aus.
Die neueste Ausgabe von REHADAT-kompakt gibt einen Einblick in Aufgaben, Zielgruppen und Auftraggeber der IFD. Sie zeigt auf, welche Unterstützungsleistungen Arbeitnehmende bzw. Arbeitgebende in Anspruch nehmen können und wie die Zuständigkeit bzw. Kostenübernahme geregelt ist.
REHADAT-kompakt erscheint viermal im Jahr. Jede Ausgabe widmet sich einem Thema zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und fasst es auf zwei Seiten zusammen. Bislang sind über 20 Ausgaben erschienen. Themen waren u. a. betriebliche Interessenvertretungen, Jobcoaching und inklusives Recruiting.
REHADAT ist ein Projekt des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e. V. und wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus dem Ausgleichsfonds gefördert.
Zur REHADAT-kompakt-Ausgabe „Der Integrationsfachdienst“
(Quelle: Institut der Deutschen Wirtschaft Köln)