24.09.2026

DHG-Preis zur unterstützten Teilhabe im Alter und am Lebensende

Im Zuge der Ausschreibung des DHG-Preises 2026 werden innovative Konzepte für ältere Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und komplexem Unterstützungsbedarf gesucht. Passende Projekte nimmt der DHG-Fachverband für unterstützte Teilhabe bis 30. April 2027 entgegen.

Mit dem Preis sollen komplexe Lebenslagen sichtbar gemacht, Beispiele innovativer Praxis bekannt gemacht und Menschen ermutigt werden, neue Wege zu gehen, schreibt der DHG-Fachverband für unterstützte Teilhabe e. V. (früher: Deutsche Heilpädagogische Gesellschaft e. V. (DHG)) in seinem Flyer.

Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und komplexem Unterstützungsbedarf stünden im Alter vor besonderen Herausforderungen. Neben altersbedingten Einschränkungen im Bereich der Mobilität oder Selbstständigkeit kann auch soziale Isolation, z. B. durch das Ausscheiden aus tagesstrukturierenden Angeboten, belastend wirken. Umso wichtiger seien deshalb Strukturen und Angebote, die auch im Alter Teilhabe und Lebensqualität ermöglichen.

Die preiswürdigen Projekte sollen

  • das Bewusstsein dafür schärfen, dass auch Menschen mit Behinderung zunehmend älter werden,
  • das Bild von älteren Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und komplexem Unterstützungsbedarf in der Öffentlichkeit verändern,
  • die selbstbestimmte Teilhabe im Alter sicherstellen und weiterentwickeln,
  • den Stadtteil bzw. die Gemeinde mit ihren vielfältigen Angeboten und Diensten für Menschen mit Behinderungen im Alter durch Inklusion und Vernetzung der Akteure erschließen.

Beruflich oder ehrenamtlich tätige Menschen in Kommunen, sozialen Einrichtungen und Diensten, Vereinen und Initiativen sind aufgerufen, entsprechende Projektbeschreibungen bis zum 30. April 2027 einzureichen.

Der DHG-Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert: 1.500 Euro gehen an Platz 1, 1.000 Euro an das zweit- und 500 Euro an das drittplatzierte Projekt.

Flyer zum DHG-Preis 2026

(Quelle: DHG-Fachverband für unterstützte Teilhabe)