Sexuelle Bildung und Schutz vor sexualisierter Gewalt in Einrichtungen der Eingliederungshilfe
29.04.2025
Online
Sexualität ist eine Lebensenergie, die die Menschen von der Geburt bis zum Tod begleitet. Fast alle Menschen haben Bedürfnisse nach Geborgenheit, Beziehung, Partnerschaft, Lust und Sexualität. Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ist für Menschen mit Behinderung jedoch immer noch nicht selbstverständlich umgesetzt.
Fachkräfte aus Einrichtungen der Eingliederungshilfe sind täglich mit dem Thema konfrontiert und sind oft verunsichert, welcher Umgang angemessen ist. Körperentwicklung, Lust- und Schamgefühle, Identitätsentwicklung und der Umgang mit Grenzen sind einerseits sehr präsent, aber auch tabuisiert, z. B. im kollegialen Austausch oder in der Elternarbeit. Die Fortbildung ist darauf ausgerichtet, praxisnahe Empfehlungen zum Umgang mit Sexualität und zum Schutz vor sexueller Gewalt zu geben:
- Wie kann das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung in der direkten pädagogischen Arbeit gestärkt werden?
- Wie können Themen in einfacher Sprache, offen und grenzwahrend, angesprochen werden?
- Wie kann Selbstbestimmung und Umgang mit Grenzen thematisiert werden und so ein Beitrag zur Prävention sexualisierter Gewalt geleistet werden?
- Welche Materialien eignen sich für die Arbeit?
- Welche konzeptionelle Einbettung wird für die Arbeit benötigt?
In dieser Fortbildung werden Grundlagen der inklusiven sexualpädagogischen Arbeit mit Erwachsenen bearbeitet.
Zeit: 9:00 bis 15:30 Uhr
Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V. (bvkm)
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Arno Glum
Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit
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