Künstliche Intelligenz trifft Kinder- und Jugendhilfe: KI & digitale Technologien als Chance in der Hilfeplanung

20.-21.11.2025
Augsburg

Die rasante Entwicklung digitaler Technologien und KI-basierter Anwendungen eröffnet der Kinder- und Jugendhilfe neue Möglichkeiten, Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten, fachliche Entscheidungsprozesse zu unterstützen und innovative Formen der Kommunikation und Vernetzung zu realisieren. Digitale Lösungen verändern zunehmend die Zugänge zu Leistungen, die Fallbearbeitung, das Fallmanagement sowie Verfahren zur Gefährdungseinschätzung im Kinderschutz. Auch die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen sind heute maßgeblich durch digitale Medien geprägt, was neue Anforderungen an Fachkräfte sowie Träger der Kinder- und Jugendhilfe und dabei besonders auch an ihre Angebote stellt.

Die Implementierung digitaler Technologien in zentrale Schlüsselprozesse der Kinder- und Jugendhilfe sowie die Sicherstellung von Transparenz und Orientierung im Umgang mit KI-gestützten Anwendungen sind von entscheidender Bedeutung. In diesem Jahr widmet sich die Veranstaltung im Schwerpunkt und exemplarisch den Chancen, die KI und digitale Technologien in der Hilfeplanung bieten. KI-gestützte Systeme können helfen, Bedarfe gezielter zu analysieren, Unterstützungsangebote passgenauer zu vermitteln und Verlaufsdokumentationen effizienter zu erstellen. Gleichzeitig eröffnen digitale Plattformen neue Wege der Zusammenarbeit zwischen Fachkräften, Familien sowie weiteren Beteiligten und erleichtern die Kommunikation. Besonders im Kontext von Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheit können KI-gestützte Technologien den Zugang zu Unterstützung erleichtern und sicherstellen, dass alle Beteiligten unabhängig von sprachlichen oder individuellen Einschränkungen bestmöglich einbezogen werden. Durch den gezielten Einsatz digitaler Technologien kann die Hilfeplanung effektiver, transparenter und partizipativer gestaltet werden – mit dem Ziel, Kinder, Jugendliche und Familien noch bedarfsgerechter zu unterstützen.

Die Fachtagung bietet einen interdisziplinären Austausch zwischen Fach- und Leitungskräften öffentlicher und freier Träger sowie Wissenschaftler*innen. Ziel ist, praxisnahe Lösungsansätze und Strategien zu diskutieren, die den Mehrwert digitaler Technologien nutzbar machen und auf verschiedene Handlungsfelder übertragbar sind, ohne fachliche Standards, Datenschutz oder ethische Prinzipien zu gefährden.

Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e. V. (Deutscher Verein)

Für fachliche Fragen

Anna Zhuleva
Wissenschaftliche Referentin Grundsatzfragen und Praxisprobleme der Kinder- und Jugendhilfe, Reform des SGB VIII, Schnittstelle Jugendhilfe und Eingliederungshilfe, Betriebserlaubnis

Tel.: 030 62980 220
E-Mail: Anna.Zhuleva@deutscher-verein.de

Für organisatorische Fragen

Bärbel Winter
Sachbearbeiterin

Tel.: 030 62980 605
E-Mail: Baerbel.Winter@deutscher-verein.de

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