Gemeindepsychiatrische Versorgung – Was macht das Konzept aus und wie gelingt’s?

15.04.2024
Online

Entgegen dem Leitsatz von Klaus Dörner „Die Schwächsten zuerst“ bekommen in vielen Regionen die schwächsten psychisch erkrankten Menschen die wenigste Hilfe. Sie sind vielfach überfordert, sich ein Unterstützungssystem selbst zusammenzustellen und ihre Interessen durchzusetzen. Fachkräfte neigen umgekehrt dazu, sich leichter zu betreuende Klient*innen auszusuchen (inverse care law). In einigen Regionen ist eine Verständigung auf eine gemeinsame Versorgungverpflichtung in „Gemeindepsychiatrischen Verbünden“  gelungen. Die Strukturierung der Hilfen im Dschungel unterschiedlicher Träger und Gesetze ist gemeinsame Aufgabe der Profis in stetiger Rückkopplung mit den Psychiatrieerfahrenen.

Die Kernelemente, Strukturen und Qualitätsanforderungen in der Gemeindepsychiatrischen Versorgung sollen in diesem Web-Seminar zunächst im Vortragsstil dargestellt werden. Informationen werden mit praktischen Beispielen angereichert mit dem Schwerpunkt auf Methoden und dem Fokus: Wie gelingt Gemeindepsychiatrische Versorgung. Darüber hinaus werden in einem moderierten Dialog mit mehreren Profis aus dem Handlungsfeld Sozialpsychiatrie Fragen erörtert wie beispielsweise: Welche Vorgehensweisen zur Implementierung einer Gemeindepsychiatrischen Versorgung hat sich bewährt? Was könnten Schritte sein, um eine Gemeindepsychiatrische Versorgung anzubahnen?

Zeit: 14:00 bis 15:30 Uhr

Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG)

Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen e. V.

Haus der Gesundheitsberufe
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