Wissen, was man tut!

Gewaltfreier Umgang in Werkstätten – wie er gelingen kann, wie man Fehlverhalten erkennt, wie man richtig reagiert

14.03.2019
Kassel

Überall, wo Menschen zusammenarbeiten, können Konflikte auftreten, die im schlimmsten Fall in psychische oder körperliche Gewalt und (Macht)missbrauch münden. Dies betrifft auch die Behindertenhilfe. Viele Werkstätten arbeiten an Präventionskonzepten und stellen sich dabei die Frage: "Wie kann man Übergriffe und Gewalt gegen Menschen mit Handicap verhindern?

Genau dieser Frage, wie sich Sozialunternehmen und ihre Fach- und Führungskräfte präventiv gegen Übergriffigkeit und Gewaltpotenzial im eigenen Haus wappnen können, geht die Veranstaltung nach, die die BAG WfbM in Kooperation mit 53° NORD anbietet.

Dafür ist die Entwicklung eines passenden Frühwarnsystems innerhalb der Werkstatt hilfreich, das Menschen mit Behinderungen vor Gewalterfahrungen schützt. Dazu gehören eine respektvolle Unternehmenskultur, in der kein Platz für Übergriffigkeit ist, und effektive Instrumente, um Missstände anzuzeigen und konstruktiv aufzuarbeiten. Dabei sind alle, Führungs- wie Fachkräfte, gefordert, sich mit internen Strukturen und Abläufen auseinanderzusetzen und auch sich selbst zu hinterfragen: in ihrem Verhalten, ihrer Empathie und Haltung den Beschäftigten gegenüber.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte im Gruppen- und Sozialdienst und dreht sich um eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle in der Arbeit mit behinderten Menschen.

Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM), 53° NORD Agentur und Verlag (53° NORD)

53° NORD Agentur und Verlag
Annette Peth, Martin Lenkewitz
Frankfurter Straße 227b
34134 Kassel

Tel.: +49 (0) 5 61 / 47 59 66 - 53
Fax: +49 (0) 5 61 / 47 59 66 - 75

E-Mail: veranstaltung@53grad-nord.com