Supervision Betriebliches Eingliederungsmanagement

26.06.2019
Berlin

Die Anforderungen und Erwartungen an Akteurinnen und Akteure des Betrieblichen Eingliederungsmanagements sind in den Unternehmen und in der Gesellschaft hoch. Laut Gesetz soll in Zusammenarbeit mit inner- und außerbetrieblichen AkteurInnen die Arbeitsunfähigkeit der BEM-Berechtigten möglichst überwunden und erneuter Arbeitsunfähigkeit in den Unternehmen vorgebeugt werden. Ziel ist auch der Erhalt des Arbeitsplatzes und eine generelle Beschäftigungsfähigkeit. Diese Vorschrift des § 167 (2) SGB IX (seit 01.01.2018) gilt für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Unternehmen, die innerhalb eines Jahres (12 Monate) länger als sechs Wochen arbeitsunfähig sind.

Die praktische Umsetzung des Gesetzes ist bei den unterschiedlichen Gefährdungen am Arbeitsplatz sowie durch die unterschiedlichen Einschränkungen der einzelnen BEM-Berechtigten kein einfacher Prozess. Die Methode der Fallsupervison gibt allen Akteurinnen und Akteuren die professionell im Betrieblichen Eingliederungsmanagement arbeiten, die Möglichkeit in einer Gruppe die Besonderheiten eines BEM-Falls zu besprechen, um den weiteren Verlauf planen und verbessern zu können. Angesprochen sind dabei Disability Manager, Betriebsärzte, Personalverantwortliche, Betriebs- und Personalräte, Schwerbehindertenvertretungen, usw. Die Gruppe dient dabei als Spiegel, in dem Konflikte und Ressourcen deutlich werden. Im weiteren Prozess werden dabei anwendbare Lösungen gefunden bzw. erarbeitet.

Institut für Arbeitsfähigkeit (IAF)

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