Sozialmedizinische Leistungsbeurteilung als Kernstück des Reha-Entlassungsberichts

16.10.2020
Berlin

Der hohe Stellenwert einer Rehabilitation ist unbestritten. Doch was kommt danach? Die Leistungsträger orientieren sich am Reha-Entlassungsbericht und insbesondere an der Leistungsbeurteilung, denn damit werden Weichen für die Patienten gestellt. Das zeigt die Bedeutung des Leistungsbildes, das individuell, schlüssig und nachvollziehbar auf sozialmedizinischen Grundlagen basierend zeitnah erstellt werden muss, nicht aber zeitraubend sein sollte. Was gilt es zu berücksichtigen, welche Fehler zu vermeiden? Dies soll in dem Workshop nahegebracht und mit beispielhaften Konstellationen (gern auch eigene Fälle) geübt werden. Das Erstellen einer Leistungsbeurteilung sollte Ihnen danach leichter von der Hand gehen.

Programm

10:00 Uhr

Begrüßung, Einführung
Bedeutung Reha-Entlassbericht / Leistungsbild
Bedeutung einheitlicher Beurteilung und Beurteilungskriterien
Gruppenarbeit – Erstellung einer Leistungsbeurteilung anhand eines Fallbeispiels
Grundsätze der sozialmedizinischen Beurteilung
Fazit: schlüssig und nachvollziehbares Leistungsbild
Was gehört zu einem Leistungsbild? (LV, LF, Rehabedarf, Dokumentation)
Leistungsvermögen quantitativ
Wichtige REFA-Definitionen (Arbeitsschwere, Arbeitsorganisation …)

12:30 Uhr

Mittagspause

13:30 Uhr

Leistungsfall
Rehabedarf
Dokumentation mit Exkurs: „Diagnosen – gut zu wissen?“
Reflektion: Fallbeispiele vom Vormittag
Zusammenfassung: Was ist wichtig?
Kontrolle in Gruppenarbeit: Beurteilung zweier Gutachten
(Fallschilderung -> selbstständige Leistungsbeurteilung)
Besprechung dieser + eingebrachter Fallbeispiele

ca. 16:30 Uhr

Veranstaltungsende

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