Selbstsorge und Burnoutprävention in der Sozialen Arbeit – Impulse für den Berufsalltag

26.08.2022
Berlin

Zum Berufsbild und Selbstverständnis von Sozialarbeiter*innen gehört es, Menschen zu unterstützen und für sie da zu sein. Engagement und Einsatzbereitschaft wird nicht nur von Arbeitgeber*innen und Klient*innen erwartet und vorausgesetzt, auch die in diesem Feld Tätigen selbst verlangen sich in ihrer Arbeit viel ab. Gleichzeitig gibt es in vielen Feldern prekäre Bedingungen durch den Fachkräftemangel und einen hohen Verwaltungsaufwand.

Doch wenn das Engagement einseitig nur den Klient*innen zukommt und das eigene Wohlbefinden auf der Strecke bleibt, entsteht eine Schieflage. Es kommt zu vermehrtem Stresserleben, das Abschalten fällt immer schwerer. Wenn nicht zeitnah gegengesteuert wird, kann es zu Überforderungs- und Angstgefühlen, psychosomatischen und depressiven Symptomen kommen. Die Arbeit leidet, der Stress verstärkt sich, ein Teufelskreis mit dem Risiko eines Burnout entsteht.

Dieser Workshop will solchen Problemen vorbauen und Wege aufzeigen, wie auch im stressigen Alltag eine Balance zwischen Fürsorge für andere und Selbstsorge gelingen kann. Anhand praktischer Übungen zu Achtsamkeit und Selbstmitgefühl identifizieren die Teilnehmenden für sich hilfreiche Strategien der Selbstsorge, die es ihnen ermöglichen, ihren beruflichen Herausforderungen bewusster und ausgeglichener zu begegnen.

Deutsche Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG)

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