Schnittstellen im Reha-System

03.-04.11.2022
Hannover

Schnittstellen beeinflussen den Reha-Prozess. Sie ergeben sich zum Beispiel zwischen unterschiedlichen RehaTrägern bei der Bearbeitung eines Antrags. Etwa, wenn es um einen Reha-Bedarf geht, der von Beginn an von mehreren Trägern geleistet werden muss, oder wenn sich während des Reha-Prozesses ein neuer Bedarf ergibt und für diesen dann ein anderer Träger zuständig ist. Es gibt auch Schnittstellen zwischen Reha-Trägern und Leistungserbringern. Oder aber auch zwischen der Akutversorgung nach einem Unfall und dem Beginn einer Reha-Maßnahme. Bei all diesen Fällen geht es um einen möglichst nahtlosen Übergang über die Beantragung bis hin zur Nachsorge der Erbringung von Leistungen.

Ziel der Veranstaltung

Ziel des Dialog-Seminars ist es, träger- und institutionsübergreifend zusammenzukommen und spezielle, beispielhafte Situationen solcher Schnittstellen in der täglichen Praxis zu analysieren. Wir möchten den gemeinsamen Austausch initiieren und dafür sensibilisieren, systematisch Ansätze zu erarbeiten, sodass die Zusammenarbeit im Sinne der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden effizienter werden kann. Der Faktor Zeit spielt dabei eine große Rolle. Umso besser die Schnittstellen ineinandergreifen, desto schneller können Menschen mit Bedarfen die Rehabilitation beginnen und Teilhabe kann verwirklicht werden.

Geplante Inhalte„„

  • „ Der Reha-Prozess und trägerübergreifende Zusammenarbeit
  • „ Zusammenarbeit zwischen Reha-Trägern und Leistungserbringern
  • „ Impulse aus der Praxis zu typischen Fällen und Herausforderungen in der Zusammenarbeit an sogenannten „Schnittstellen“
  • „ Initiierter Praxisaustausch durch verschiedene Dialogformate

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation e. V. (BAR)

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation

Kerstin Liewald
Tel.: 069 6050 1817
E-Mail: fortbildung@bar-frankfurt.de