MRSA und Co: Was ist zu tun?

28.10.2021
Berlin

Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht in den Medien über „Killerkeime“ vor allem im Zusammenhang mit Krankenhausaufenthalten berichtet wird. Die Abkürzungen (MRSA, ESBL, MRE, MRGN etc.) stehen dabei für verschiedene Gruppen von sogenannten Problemkeimen, die schwierig zu behandeln sind. Vor allem für Menschen mit einer geschwächten Infektabwehr aber auch für Personen, bei denen z. B. chirurgische Eingriffe anstehen, können die Keime gefährlich sein.

Grundsätzlich geht es darum, eine sinnvolle Balance zwischen notwendigen Hygienemaßnahmen einerseits und der Handhabbarkeit vor Ort (abgegrenzt vom stationären Bereich) andererseits herzustellen. Dabei stehen die möglichst ungestörte Lebensqualität und Teilhabe der Assistenznehmenden im Vordergrund.

In dieser Fortbildung erhalten Sie Informationen über die wichtigsten multiresistenten Erreger und die damit verbundenen Risiken sowohl für zu Betreuende als auch für Beschäftigte. Zudem erfahren sie alles über die notwendigen allgemeinen und speziellen hygienischen Maßnahmen (z. B. Desinfektion von Händen, Haut, Flächen und Pflegeutensilien, Umgang mit Wäsche und Geschirr, Schutzkleidung, Hautschutz und -pflege).

Im Rahmen der Fortbildung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Beispiele und Erfahrungen aus der Praxis einzubringen und zu diskutieren. In dieser Veranstaltung werden die aktuellen und üblichen Standards und Richtlinien berücksichtigt.

Zeit: 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr

Lebenswege Wohnprojekte GmbH (Lebenswege)

E-Mail:fortbildung@lebenswege-berlin.de 
Tel.: 030 - 446 872 300