Geschlechtersensible Begleitung von Mädchen und Frauen, Jungen und Männern mit Behinderung

05.-06.12.2018
Erlangen

Spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention besteht die Pflicht, Menschen mit Behinderung auch in ihren Rollen als (werdende) Frau und (werdender) Mann wahrzunehmen und zu begleiten. Damit wird der Geschlechtlichkeit Rechnung getragen. Aber besteht dabei nicht die Gefahr, Geschlechterstereotypen zu wiederholen? Was heißt "Frau" bzw. "Mann" und behindert sein in dieser Gesellschaft? Spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention besteht die Pflicht, Menschen mit Behinderung auch in ihren Rollen als (werdende) Frau und (werdender) Mann wahrzunehmen und zu begleiten. Damit wird der Geschlechtlichkeit Rechnung getragen. Aber besteht dabei nicht die Gefahr, Geschlechterstereotypen zu wiederholen? Was heißt "Frau" bzw. "Mann" und behindert sein in dieser Gesellschaft?

Inhalte des Seminars:

  • Begrifflichkeiten: Sex, Gender, Gendermainstreaming - was heißt und was soll das alles?
  • Zahlen und Fakten zur Lebensrealität von Frauen und Männern mit Behinderung in Deutschland
  • Reflexion des eigenen Rollenverständnisses
  • Rahmenbedingungen der geschlechtersensiblen Pädagogik: UN-Behindertenrechtskonvention, EU-Richtlinien, AGG etc.
  • Genderanalyse, Genderkompetenz, 3-R-Methode
  • Entwicklung von konzeptionellen Ideen zur pädagogischen Begleitung in Kita, Schule, Wohnen, Arbeit und Freizeit

Methoden:
Theoretischer Input, Kleingruppenarbeit, szenische und soziodramatische Methoden, Diskussion, Erfahrungsaustausch, Übungen

Zielgruppen:
Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/innen aus dem Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbereich

Lebenshilfe - Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz (Lebenshilfe - LV BW, BY und RP)

Lebenshilfe-Landesverband Bayern
Fortbildungsinstitut
Kitzinger Str. 6
91056 Erlangen

Tel.: 0 91 31 - 7 54 61-0
Fax: 0 91 31 - 7 54 61-90

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