Fachsymposium "Von der Eugenik zur Pränataldiagnostik? – Möglichkeiten und Risiken"

23.05.2019
Hadamar

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Fragestellung: Welche Gefahren birgt die Pränataldiagnostik heute im Kontext der historischen Eugenikdebatte?

Zum Auftakt des Symposiums werden die Teilnehmenden von Dr. Jan Erik Schulte, Leiter der Gedenkstätte Hadamar, und dem Staatsminister für Soziales und Integration, Kai Klose, begrüßt. Die Vorträge von Prof. Volker Roelcke, Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin der Universität Gießen, und der Beauftragten der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen, Maren Müller-Erichsen, beleuchten die Historie der Eugenik und die aktuellen ethischen Fragen der Pränataldiagnostik.

Die abschließende Podiumsdiskussion von Menschen mit und ohne Behinderungen fokussiert insbesondere politische Handlungsnotwendigkeiten.

Programm

08.30 – 09.30 Uhr

Anmeldung

09.30 – 10.00 Uhr

Begrüßung

Priv. Doz. Dr. Schulte

Leiter der Gedenkstätte Hadamar

und des Fachbereichs Archiv, Gedenkstätten,

Historische Sammlungen des LWV Hessen

 

Kai Klose

Hessischer Staatsminister für Soziales und Integration

10.00 – 12.00 Uhr

Führungen durch die historische Gedenkstätte

12.00 – 13.00 Uhr

Mittagspause

 

Moderation - Andreas Winkel

13.00 – 13.45 Uhr

Herr Prof. Roelcke, Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin der Universität Gießen

Eugenik

Fragerunde/Diskussion mit Auditorium

13.45 – 14.30 Uhr

Maren Müller-Erichsen, Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen

Pränataldiagnostik – Recht auf Leben!

Fragerunde/Diskussion mit Auditorium

14.30 – 15.00 Uhr

Kaffeepause

15.00 – 16.00 Uhr

Podiumsdiskussion

16.00 – 16.30 Uhr

Abschluss und Ausblick

Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderungen

Beauftragte der Hessischen Landesregierung
für Menschen mit Behinderungen 
Friedrich-Ebert-Allee 12
65185 Wiesbaden

Fax: 06 11 / 35 31 69 9

E-Mail: LBA@hmdis.hessen.de