Die Schnittstelle Eingliederungshilfe – Pflege gestalten

09.-10.03.2021
Hannover

Eingliederungshilfe (EGH) und Pflege stehen vor einem Wandel: In der EGH führen die Einführung eines neuen Behinderungsbegriffs durch das Bundesteilhabegesetz und die Anforderungen an eine ICF basierte Teilhabeplanung zu weitreichenden Änderungen. Gleichzeitig wurde durch die Pflegestärkungsgesetze ein neuer, deutlich teilhabeorientierter Pflegebedürftigkeitsbegriff eingeführt.

Vor diesem Hintergrund wird die Abgrenzung der unterschiedlichen Aufgaben von EGH und Pflege zunehmend schwierig. Der EGH stellen sich somit Fragen der Leistungsabgrenzung und künftigen Gestaltung ihrer Angebote:

  • Was bedeutet Teilhabe(-orientierung) in der EGH in Abgrenzung zur Pflege?
  • Wie wird die Teilhabeorientierung für Außenstehende sichtbar?
  • Wie kann im Rahmen der rechtlichen Neuerungen das Wunsch- und Wahlrecht der Leistungsberechtigten gewahrt, ggf. sogar gestärkt werden?
  • Welche Formen der Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Eingliederungshilfe sind nötig und möglich?

Schwerpunkte

  • rechtliche Neuerungen des BTHG und der Pflegestärkungsgesetze und aktuelle Rechtsprechung
  • das neue Begutachtungsassessment
  • Aspekte der Abgrenzung von Leistungen zwischen Eingliederungshilfe und Pflege
  • Umsetzung des Wunsch- und Wahlrechts
  • Partizipation am Gesamtplan- und Teilhabeplanverfahren
  • Vor- und Nachteile der Leistungserbringung „aus einer Hand“
  • Transfermöglichkeiten in die eigene Organisation und das eigene Angebot

Ergebnisse

Sie

  • haben sich mit den rechtlichen Neuerungen an der Schnittstelle Eingliederungshilfe-Pflege auseinandergesetzt,
  • ziehen Schlussfolgerungen für die eigene Praxis und Angebotsentwicklung.

 

Bundesakademie für Kirche und Diakonie (bakd)

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