Der schwierige Patient

22.10.2019
Berlin

Im ersten Teil klären wir, was eigentlich mit „schwierig“ gemeint ist. Es geht um die Ursachen herausfordernder Interaktionen und die daraus resultierende Arbeitsbelastung für die Pflegenden. Aber es wird auch versucht, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, dass „Schwierigsein“ nicht unbedingt eine Eigenschaft von Patienten sein muss, sondern manchmal bloß eine Nebenwirkung von Krankheit und Pflegebedürftigkeit ist.

Im zweiten Teil beleuchten wir dann gängige Gesprächs- und Verhaltensmuster, die in krisenhaften Momenten erfahrungsgemäß nicht besonders gut funktionieren.Die Teilnehmer können ihre eigenen Reaktionsgewohnheiten besser kennenlernen und sich dann mit verschiedenen Alternativen vertraut machen. Psychologische Gesprächstechniken werden vorgeführt und in exemplarischen Situationen aus dem Pflegealltag kurz geübt.

Praxiserfahrung mit „schwierigen“ Rehabilitanden werden vorausgesetzt. Die Bereitschaft zur Teilnahme an kurzen Rollenspielsequenzen im Übungsteil wäre sehr hilfreich. Auf Wunsch kann auch Videofeedback zum Einsatz kommen.

Programm

09:30 Uhr  Anmeldung & Begrüßung

10:00 Uhr  Beginn des Trainings

Schwerpunkte:

  • Was heißt „schwierig“?
  • Exkurs: Kundenorientierung und Serviceerwartung in der Pflege
  • Typologie von „schwierigen“ Patienten
  • Ebenen der Interaktion: „Berg und Tal“ im Kontakt zwischen Pflegekraft und Patient
  • Gesprächs- und Interaktionstechniken in Theorie und Praxis
  • Fallbeispiele und praktische Übungen

16:00 Uhr  Ende des Trainings

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED)

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V.
Fasanenstraße 5
10623 Berlin
Tel.: 030 / 28 44 96 6
Fax: 030 / 28 44 96 70
degemed@degemed.de
www.degemed.de