Der Qualifizierungsgang „Alltagshelfer*in“ in der WfbM und sein Einsatz in Tagesstätten, Wohneinrichtungen und Seniorenheimen

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19.01.2023
Online

In dieser Online-Veranstaltung aus der Reihe „Sprechzeit – Experten geben Auskunft“, können alle, die in ihrer WfbM aktuell einen Qualifizierungsgang zur „Alltagshelfer*in“ aufbauen oder ein solches Projekt planen, von der Erfahrung der Hamburger Elbe-Werkstätten profitieren. Tätigkeiten in Tagesstätten und Senioreneinrichtungen sind ein mittlerweile vielerorts etabliertes Arbeitsfeld für WfbM-Beschäftigte. Sie begleiten und betreuen behinderte Menschen mit hohem Hilfebedarf und entlasten das Personal in Senioren- und Pflegeheimen.

Mit dem aus Mitteln des Ausgleichfonds geförderten „Helfer in der Altenpflege“ waren die Elbe-Werkstätten vor 25 Jahren bahnbrechend in der Etablierung und Ausgestaltung dieses Arbeitsfeldes. Das Projekt erbrachte erstmals den Nachweis, dass die Seniorenarbeit ein geeignetes Aufgabenfeld für Werkstattbeschäftigte sein kann. Seither wurde die Idee weiterentwickelt und hat vielen Regionen Nachfolgeprojekte und Qualifizierungsgänge initiiert. Als Bezeichnung für diese Tätigkeiten hat sich der Begriff „Alltagshelfer“ eingebürgert.

In dieser Veranstaltung geben die Expert*innen der Elbe-Werkstätten gemeinsam mit einer Beschäftigten Auskunft über Fragen zum Aufbau der Qualifizierung und bei den Tätigkeiten in den Einrichtungen: Welche Vorbedingungen müssen Interessent*innen für einen solchen Qualifizierungsgang mitbringen? Gibt es genügend Nachfrage? Wie kann die Qualifizierung zeitlich und organisatorisch aufgebaut werden? Braucht man eine Stelle für die Theorieanleitung oder können (auch) externe Referent*innen zum Einsatz kommen? Welche Hürden gilt es bei der Zertifizierung der Module zu überwinden, welches ist die zertifizierende Stelle und wie gewinnt man sie für eine Kooperation? Wie werden die Prüfungen organisiert? Lohnt sich der Zertifizierungsaufwand oder geht es auch ohne anerkannten Abschluss? Wie lassen sich Praxisbetriebe akquirieren und wie ist die Bereitschaft der Einrichtungen zur Zusammenarbeit? Welche Aufgaben können die Teilnehmer*innen übernehmen, sind auch pflegerische Tätigkeiten möglich? Wie geschieht die Anleitung vor Ort? Wie lässt sich der Kontakt der Teilnehmer*innen zur Werkstatt gewährleisten? Wie sind die Erfahrungen bezüglich der Akzeptanz bei Personal und Bewohner*innen?

Die Veranstaltung bietet die seltene Möglichkeit, eine direkte, zeitlich unaufwändige und authentische Beratung für den Aufbau eines attraktiven und zukunftsträchtigen Arbeitsfeldes zu erhalten, das momentan durch den Fachkräftemangel zusätzlich an Bedeutung gewinnt.

53° NORD Agentur und Verlag (53° NORD)

53° NORD Agentur und Verlag

Ein Geschäftsbereich der GDW Mitte eG
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34134 Kassel

Veranstaltungen:  Katrin Euler & Martin Lenkewitz

Telefon: +49 (0) 5 61 | 47 59 66 - 53
Telefax: +49 (0) 5 61 | 47 59 66 - 75
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