29. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium

Prävention und Rehabilitation – der Betrieb als Partner

02.-04.03.2020
Hannover

Mit jährlich über 1.600 Teilnehmenden ist das Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium der wichtigste wissenschaftliche Reha-Kongress in Deutschland. 

Mehr als 250 wissenschaftliche Vorträge und Poster zu aktuellen Ergebnissen aus der Reha-Forschung, Best-Practice-Beispiele aus der Reha-Praxis, Diskussionsforen, „Meet-the-Experts“-Veranstaltungen, DGRW-Updates und Workshops bieten Gelegenheit zum wissenschaftlich fundierten Austausch über die Weiterentwicklung der Rehabilitation. Darüber hinaus erwartet Teilnehmende ein umfangreiches Begleitprogramm.

Organisiert wird der Kongress vom Bereich Reha-Wissenschaften der DRV Bund gemeinsam mit der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig-Hannover. Seit 2004 veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) als wissenschaftliche Fachgesellschaft das Kolloquium mit.

Durch die Auswirkungen des demographischen und digitalen Wandels befindet sich die Arbeitswelt im Umbruch: Die Belegschaften altern, die Arbeitsanforderungen werden komplexer, Arbeitsformen flexibler. Wie, wo und wie viel künftig gearbeitet wird, könnte sich dadurch grundlegend ändern, davon gehen die Veranstalter des 29. Rehabilitationswissenschaftlichen Koloquiums aus. In der Folge eröffneten sich Handlungsfelder, um Chancen dieser Entwicklungen zu nutzen und Risiken für die Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitnehmenden zu minimieren, heißt es im Einladungstext: "Leistungsträger stehen dabei vor der Herausforderung, Präventions- und Rehabilitationskonzepte an die Veränderungen von „Arbeit 4.0“ anzupassen und betriebsnah weiterzuentwickeln. Für Betriebe gewinnt eine präventive und gesundheitserhaltende Arbeitsgestaltung zunehmend an Bedeutung. Speziell für kleine und mittlere Unternehmen und ihre Beschäftigten bedarf es innovativer Lösungsansätze sowie neuer Strategien zum Transfer von wissenschaftlich belegten Erfolgskonzepten in die Praxis. Allerdings ist bislang wenig darüber bekannt, wie man betriebliche Arbeitsbedingungen gesundheitswirksam verändern kann". Hier sei insbesondere die Forschung gefragt, finden die Veranstalter des Reha-Kolloquiums 2020.

Letztlich werde es darauf ankommen, Gestaltungspotenziale für Prävention und Rehabilitation partnerschaftlich mit den Betrieben wahrzunehmen. Beim Kongress in Hannover möchten die Veranstalter daher gemeinsam mit den Teilnehmenden die Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit in der Arbeitswelt der Zukunft aus verschiedenen Perspektiven beleuchten und an der Schnittstelle zwischen „Stay-at-work“ und „Return-to-work“ enger zusammenrücken.

Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund), Deutsche Rentenversicherung Braunschweig-Hannover (DRV BR-H), Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e.V. (DGRW)

Tim Spiegel (Organisation) -
Telefon: 030/865-39350

Katrin Parthier (Programm und Abstracts)
Telefon: 030/865-38824

E-Mail: reha-kolloquium@web.de