13. Nachsorgekongress

Bundesteilhabegesetz-Umsetzung: Impulse aus dem Labyrinth?

28.02.2019-01.03.2019
Regensburg

In zahlreichen Gesprächen mit betroffenen Menschen und Leistungserbringern wurde kommuniziert, dass die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) gerade für den Personenkreis der Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen noch sehr verworren ist. Das umfangreiche und vielfältige, zugleich aber undurchschaubare Angebot des BTHG scheint für viele einem Labyrinth zu gleichen. Auswege sind nicht leicht zu finden. Auf dem 13. Nachsorgekongress wollen wir deshalb bereits angedachte Auswege vorstellen, aber auch gemeinsam mit Ihnen neue Impulse aus diesem Labyrinth erarbeiten. 

Eine wichtige Neuregelung des BTHG, die zum 1. Januar 2018 in Kraft trat, ist die Förderung der „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung" (EUTB). Grenzen und Möglichkeiten der unabhängigen Teilhabeberatung, Qualität und Standards der angebotenen Beratung, rechtliche Einschränkungen, das spezielle Kompetenzprofil von MeH-Beratenden sowie die vorhandene Expertise für Erwachsene und Kinder mit erworbenen Hirnschädigungen im EUTB-Beratungsangebot sollen deshalb beleuchtet werden. 

In interaktiven Workshops werden vor dem Hintergrund der Neuregelung des BTHG das Entlassmanagement, die Eingliederungshilfe sowie Teilhabekonferenzen thematisiert. Für eine begrenzte Teilnehmerzahl bieten wir zusätzlich eine Führung durch das Neurologische Nachsorgezentrum (NNZ) – Haus zweitesLEBEN – an, eines der Leuchtturmprojekte der deutschen Neuro-Versorgungslandschaft. 
 

Zentrales Nervensystem – Hannelore Kohl Stiftung (ZNS), Verein zweitesLEBEN e.V.

Arbeitsgemeinschaft "Rehabilitation und Nachsorge nach Schädel-Hirn-Verletzung"
c/o ZNS - Hannelore Kohl Stiftung
Rochusstraße 24
53123 Bonn

Tel.: 0228/97845-0

E-Mail: info@hannelore-kohl-stiftung.de