Einführung in die Unterstützte Kommunikation

Praxis-Fortbildung

26.04.2024
Köln

Es gibt unterschiedliche Ursachen, weshalb Kinder, Jugendliche und Erwachsene nicht, nicht ausreichend verständlich oder nicht mehr mittels Lautsprache kommunizieren können. Sie werden daher als Menschen mit komplexen Kommunikationsbedürfnissen beschrieben. Es können weitere Beeinträchtigungen z. B. auf motorischer, kognitiver oder sozial-emotionaler Funktionsebene sowie Sinnesbeeinträchtigungen im Sehen oder Hören hinzukommen, die zusätzlich Einfluss auf die kommunikativ-sprachlichen Fähigkeiten haben.

Kommunikation ist für jeden Menschen essenziell, um aktiv teilhaben und selbstbestimmt leben zu können. Um trotz Beeinträchtigung dieses Recht auf Kommunikation verwirklichen zu können, gibt es eine Vielzahl an alternativen Kommunikationsformen und Hilfsmitteln zur Ergänzung oder als Ersatz für die Lautsprache.

Ablauf: Nach einer Einführung zu Menschen mit komplexen kommunikativen Bedürfnissen sowie der Bedeutung der privaten und fachlichen Bezugspersonen werden die verschiedenen alternativen Kommunikationsformen vorgestellt. Hierzu wird es jeweils einen theoretischen Input geben und im Anschluss praktisch an Stationen mit den Hilfsmitteln gearbeitet. Abschließend werden erste Ideen zum sinnvollen Einsatz der Hilfsmittel im pädagogisch-therapeutischen Alltag besprochen. 

Eigene Hilfsmittel und Fragen aus dem Alltag dürfen gerne mitgebracht werden.

Programm

09.00 Uhr Menschen mit komplexen Kommunikationsbedürfnissen und ihre Bezugspersonen
10.30 Uhr Kaffeepause
10.45 Uhr Körpereigene Kommunikationsformen und Nichtelektronische Kommunikationshilfen
12.15 Uhr Mittagspause
13.15 Uhr Elektronische Kommunikationshilfen
14.45 Uhr Kaffeepause
15.00 Uhr Implementierung im Alltag
16.30 Uhr Ende

Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V. (bvkm)

Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V.
Brehmstr. 5-7
40239 Düsseldorf

Tel.: 0211 - 64004-0
E-Mail: info@bvkm.de