Einführung in die ICF

Die theoretischen Grundlagen der Klassifikation und ihre Bedeutung für die Bedarfsermittlung

20.09.2024
Online

Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) gibt die individuelle Bedarfsermittlung mit Hilfe der ICF ( internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) dem Leistungsträger vor. Das erweiterte Verständnis von Behinderung ist eine der vornehmlichen Leistungen der ICF. Der komplexe Aufbau des ICF-Regelwerks muss zuvor verstanden werden, bevor wir mit diesem System arbeiten können.

In dieser Fortbildung erhalten Sie einen fundierten Einblick in die ICF mit ihren vielfältigen Möglichkeiten, lernen aber auch ihre Grenzen kennen. Dies geschieht mithilfe vieler Beispiele aus der Praxis. Darüber hinaus wird Bezug auf die Vorgaben zur Bedarfsermittlung nach dem BTHG und insbesondere deren strukturell-formale Umsetzung in Form des Teilhabeinstruments Berlin (TiB) genommen.

Inhalte und Schwerpunkte

  • Erklärungsmodelle für Behinderung (ICD vs. ICF)
  • Aufbau der ICF (Domänen, Kapitel, Items)
  • Beurteilungsmerkmale (Operationalisierung, Skalierung)
  • Ethische Leitlinien im Umgang mit Klassifikationen
  • Möglichkeiten und Grenzen der ICF
  • Fallstrukturierung mithilfe der ICF im Kontext des BTHG (TiB)

Lernziele

  • Kenntnis des bio-psycho-soziale Modells der WHO bzw. des Aufbaus der ICF
  • Kenntnisse zu Beurteilungsmerkmalen und Codierung
  • Kenntnisse zu den Ethischen Leitlinien der ICF, ihren Möglichkeiten und Grenzen
  • Erfahrung in der Fallstrukturierung mit der ICF bzw. TiB

Methoden

  • Fachlicher Input mit Handout
  • Arbeit am Fallbeispiel

Cooperative Mensch eG (Cooperative Mensch)

Cooperative Mensch eG
Gubener Str. 49
10243 Berlin

Tel.: 030 446 872 300
E-Mail: fortbildung@co-mensch.de

Hinweise zum Veranstaltungskalender:

Arno Glum
Mitarbeiter Online-Redaktion, Öffentlichkeitsarbeit
a.glum@dvfr.de