Die Werkstatt der Zukunft entwickeln

Neue Angebote und Strukturen unter dem Werkstattdach gemeinsam denken und umsetzen

07.-09.10.2024
Kassel

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen spielen eine wichtige Rolle, indem sie Arbeitsmöglichkeiten und unterstützte Beschäftigung für Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten bieten. Doch während sie in der Vergangenheit oft als eine Art geschützter Raum betrachtet wurden, der von der Außenwelt isoliert ist, wird sich ihr Konzept in Zukunft verändern müssen. Die Forderung nach stetiger Öffnung in den Sozialraum und vielfältigeren Möglichkeiten zu einer inklusiven Beschäftigung bleibt bestehen und der aktuelle Aktionsplan des BMAS verleiht diesen Forderungen nochmals Nachdruck.

Viel hat sich schon verändert, doch viel bleibt auch noch zu tun. Sowohl die Leistungserbringer als auch die Leistungsträger wie ebenso die gesetzgebende Seite haben noch einige Aufgaben zu erledigen. Dennoch ist die Richtung bekannt, in die es gehen soll. Wer will, kann sich auch jetzt schon auf den Weg machen, die eigene Organisation weiterzuentwickeln. Denn die wichtigsten Handlungsfelder sind benannt und bekannt: Zugang in die Werkstatt und berufliche Bildung, Übergang aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, Entgelt sowie die Teilhabe von Menschen mit komplexen Behinderungen. Und auch die UN-BRK sowie das BTHG haben nicht nur mit einem neuen Behinderungsbegriff, sondern auch mit den Themen Wahlrecht, Selbstbestimmung und Personenzentrierung weitere Handlungsrichtlinien vorgegeben.

Doch wie genau kann ein solches Konzept aussehen?

In diesem Workshop-Seminar werden die Veranstaltenden auf der Basis von „Wo kommen wir her?“ mit Rechtsgrundlagen und gesellschaftspolitischen Hintergründen, die aktuellen Kritiklinien beleuchten, um dann erste Gestaltungslinien zu entwickeln, wie die Zukunft der eigenen Organisation aussehen sollte und könnte.

Sie wollen gemeinsam mit den Teilnehmenden die jeweiligen Handlungsfelder in der Organisation identifizieren, Ressourcen und Potenziale der eigenen WfbM entdecken und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten erarbeiten.

Am Ende der drei Tage werden :

  • Reform- und Transformationsbedarfe erkannt
  • Einwände und Gegenargumente beantwortet
  • Lösungsorientierte Wege systematisch erschlossen
  • SMARTE Ziele individuell und gemeinsam definiert
  • Nachhaltigkeit durch weiteres Prozess-Coaching garantiert

Die Referenten Michael Zobeley (Entwicklung und Leitung des Bereichs Integrationsmanagement und Arbeitsmarktdienstleistungen wie z.B. UB/InbeQ und „DIA-AM“ bei der Heinrich Kimmle Stiftung, Regionalsprecher des AK Integrationsmanagement der LAG WfbM Rheinland Pfalz) und Thomas Umsonst (ehemaliger Referent für Europäische und internationale Sozialpolitik bei der BAG WfbM und aktuell Geschäftsführer der LAG WfbM Rheinland-Pfalz) sind beide erfahrene Werkstattweiterentwickler in Theorie und Praxis.

53° NORD Agentur und Verlag (53° NORD)

53° NORD Agentur und Verlag

Ein Geschäftsbereich der GDW Mitte eG
Frankfurter Straße 227b
34134 Kassel

Veranstaltungen:  Katrin Euler & Martin Lenkewitz

Telefon: +49 (0) 5 61 | 47 59 66 - 53
Telefax: +49 (0) 5 61 | 47 59 66 - 75
E-Mail:   veranstaltung(et)53grad-nord.com

Hinweise zum Veranstaltungskalender:

Arno Glum
Mitarbeiter Online-Redaktion, Öffentlichkeitsarbeit
a.glum@dvfr.de