Chronisch (inkl. psychisch) erkrankte Eltern und ihre Kinder

Welche Entlastung bietet Elternassistenz für die gesamte Familie?

06.03.2026
Hannover

Programm

09:30 Uhr Ankunft, Anmeldung, Kaffee/Tee
10:00 Uhr Eröffnung und Begrüßung durch den bbe-Vorstand
10:05 Uhr Organisatorische Hinweise, Moderation
10:10 Uhr Grußwort vom Behindertenbeauftragten der Bundesregierung Jürgen Dusel
10:15 Uhr Elternassistenz für Eltern mit nicht sichtbaren Behinderungen – rechtliche Hintergründe, Unterschiede zwischen Elternassistenz und Begleitete Elternschaft, Bedarfe von Eltern mit chronischen (insbesondere psychischen) Erkrankungen und Ressourcen
11:00 Uhr Elternassistenz – aktuelle Forschungsergebnisse
Prof. Dr. Birgit Behrisch, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
11:45 Uhr Pause
12:00 Uhr

Praxisbeispiel aus dem Elternassistenz e. V.

  • Erfahrungen mit Elternassistenz bei chronisch erkrankten Eltern, Daten, Fakten, Beispiele
  • Interview mit 2 Müttern mit Elternassistenzerfahrung
12:45 Uhr Mittagspause (kaltes Buffet und Suppe)
13:30 Uhr Workshops
  1. Elternassistenz als Prävention – Wie gestaltet sich die Planung und Antragstellung einer Elternassistenz, damit einer Kindeswohlgefährdung vorgebeugt werden kann?
  2. Zusammenarbeit mehrerer Berufsgruppen in der Familie – Wie kann das Zusammenwirken von qualifizierten und nicht qualifizierten Unterstützer*innen mit unterschiedlichem Auftrag in der Familie gut gelingen?
  3. Zusammenarbeit in Netzwerken vor Ort – Wie können Fachkräfte verschiedener Leistungsträger im Netzwerk gut zusammenarbeiten (z. B. Netzwerk Frühe Hilfen und Eingliederungshilfe)
  4. Elternassistenz zur Prävention von Kindeswohlgefährdung – Welche Rolle spielt Elternassistenz im Begutachtungsprozess oder in der Begleitung hochstrittiger Eltern mit Behinderung und chronischen Erkrankungen?
  5. Elternassistenz in Familien mit suchterkrankten Eltern – Welche Voraussetzungen braucht es, um Elternassistenz für suchterkrankte Eltern und ihre Kinder unter Beachtung des Kinderschutzes einzusetzen?
  15:00 Uhr Kaffeepause
15:30 Uhr Zusammenfassung der Workshop-Ergebnisse im Plenum
16:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Zielgruppe

Bundesverbände und Bundesstrukturen folgender Akteure und deren Fortbildungsanbieter sowie Mitarbeitende aus der Praxis: Koordinierungsstelle Frühe Hilfen und deren Netzwerkpartner, Jugendämter, Verfahrenslots*innen, Familienhebammen, Schwangerschaftsberatungsstellen, Erziehungsberatungsstellen, Bundes-/Landesstellen für Suchtfragen.

Bundesverband behinderter und chronisch kranker Eltern (bbe e. V.)

Kerstin Blochberger

E-Mail: hannover@behinderte-eltern.de
Tel.: 0511 – 69 63 256

Hinweise zu einer Veranstaltung?

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Arno Glum
Mitarbeiter Öffentlichkeitsarbeit
a.glum@dvfr.de

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