Meldungen aus der Reha-Landschaft

In der Fachveranstaltung am 14. September 2021 diskutierten rund 130 Teilnehmende aus den Bereichen Rehabilitation, Gesundheit, Bildung, Politik sowie aus Fach- und Betroffenenverbänden, wie Teilhabe und Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderungen gesichert werden können. Grundlage der Diskussion waren die Ergebnisse des Konsultationsprozesses „Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Zeiten der Corona-Pandemie“ und die daraus abgeleiteten Handlungsoptionen. Ziel der vorgeschlagenen Handlungsoptionen ist es, die Teilhabe am Arbeits­­leben, an der Erziehung und der Bildung sowie die Gesundheitsversorgung pandemiefest auszurichten. Im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Disability Mainstreaming sollen vorausschauende Vorkehrungen getroffen und die erforderlichen Dienste und Einrichtungen weiterentwickelt werden.

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Am 17. Juni 2021 trafen sich die Referentinnen und Referenten für Inklusion/ Sonderpädagogik der Kulturministerkonferenz (KMK), Vertreterinnen und Vertreter des Verbands Sonderpädagogik (vds) und der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) zu einem Online-Fachgespräch. Fragestellungen waren u. a., wie es gelingen kann, die Beschulung für Kinder mit schweren und schwersten psychischen und psychiatrischen Erkrankungen in der Schule zu ermöglichen. Für das interne Fachgespräch konnten verschiedene Referenten gewonnen werden, die offen Einblick in ihre Forschungs- und Praxiserfahrungen gaben. Die abschließende Diskussion zeigte Lösungen für die Weiterentwicklung der schulischen Teilhabe von Schülerinnen und Schülern mit psychischen Erkrankungen und die Bedeutung der Multiprofessionalität für die Schule auf.

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Für Menschen mit (drohenden) Behinderungen spielen Gesundheit und Krankheit oft eine besonders wichtige Rolle. Insbesondere Menschen mit einer wesentlichen Behinderung im Sinne des § 99 SGB IX sind zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit und zur Bewältigung von Krankheiten häufig auf Unterstützung im Rahmen der Eingliederungshilfe angewiesen. Der Fachausschuss „Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes“ der DVfR erarbeitete vor diesem Hintergrund das nun vom Hauptvorstand beschlossene Positionspapier „Gesundheitssorge – Erhalt und Förderung von Gesundheit für Menschen mit Behinderungen unter besonderer Berücksichtigung der Eingliederungshilfe“. Dieses befasst sich mit einem allgemeinen Konzept zur Gesundheitssorge sowie der Beschreibung und Abgrenzung gesundheitsbezogener Leistungen der Eingliederungshilfe zu anderen Sozialleistungen und enthält Hinweise zu Möglichkeiten ihrer bedarfsgerechten Erbringung.

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Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) betont in ihren Positionen zur Bundestagswahl 2021 die Bedeutung von Teilhabe und Inklusion für den Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft – vor allem vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Dabei ist Rehabilitation ein bedeutsames Mittel, um Teilhabe und Inklusion sicherzustellen.

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Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR) hat mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) untersucht, wie sich die Corona-Pandemie auf Teilhabe und Rehabilitation auswirkt. Der jetzt vorgelegte Abschlussbericht zeigt, dass Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie besonders betroffen sind. Die Ergebnisse weisen auf deutliche Rückschritte in Teilhabe und Inklusion hin. Deshalb sind Verantwortliche in Politik und Rehabilitation gefordert, die im Bericht empfohlenen Handlungsoptionen zu prüfen.

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