Meldungen aus der Reha-Landschaft

Die „Sozialdenker“ fordern für die kommende 20. Legislaturperiode ein „Behindertenparlament“ in Form eines „Inklusionsforums im Deutschen Bundestag.“ Dieses Forum soll den Raum bieten, um mit den Mitgliedern des Bundestages aller demokratischen Parteien über Inklusion, Teilhabe und Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen zu diskutieren und um gemeinsame Rahmenbedingungen festzulegen. Dies entspräche dem Motto der Behindertenbewegung: „Nichts über uns, ohne uns!“

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Für Menschen mit (drohenden) Behinderungen spielen Gesundheit und Krankheit oft eine besonders wichtige Rolle. Insbesondere Menschen mit einer wesentlichen Behinderung im Sinne des § 99 SGB IX sind zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit und zur Bewältigung von Krankheiten häufig auf Unterstützung im Rahmen der Eingliederungshilfe angewiesen. Der Fachausschuss „Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes“ der DVfR erarbeitete vor diesem Hintergrund das nun vom Hauptvorstand beschlossene Positionspapier „Gesundheitssorge – Erhalt und Förderung von Gesundheit für Menschen mit Behinderungen unter besonderer Berücksichtigung der Eingliederungshilfe“. Dieses befasst sich mit einem allgemeinen Konzept zur Gesundheitssorge sowie der Beschreibung und Abgrenzung gesundheitsbezogener Leistungen der Eingliederungshilfe zu anderen Sozialleistungen und enthält Hinweise zu Möglichkeiten ihrer bedarfsgerechten Erbringung.

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Mit einem „Ideenwettbewerb“ fördert die Deutsche Rheumastiftung seit neun Jahren wissenschaftliche Ideen auf dem Gebiet der Rheumatologie. In diesem Jahr sind Forschende in den Bereichen Fibromyalgie, Arthrose und Sjögren-Syndrom aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Der Einsendeschluss für Konzeptpapiere ist der 15. September 2021.

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Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) betont in ihren Positionen zur Bundestagswahl 2021 die Bedeutung von Teilhabe und Inklusion für den Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft – vor allem vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Dabei ist Rehabilitation ein bedeutsames Mittel, um Teilhabe und Inklusion sicherzustellen.

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Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur digitalen Barrierefreiheit: Ab dem 23. Juni 2021 müssen öffentliche Einrichtungen über die Barrierefreiheit ihrer Apps für mobile Betriebssysteme Rechenschaft ablegen. Gemäß den EU-Richtlinien zur Barrierefreiheit müssen elektronische Verwaltungsabläufe ab diesem Stichtag barrierefrei sein. Schon seit 2019 sind öffentliche Einrichtungen wie Kulturstätten oder Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs verpflichtet, ihre Apps barrierefrei zu gestalten.

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