26.08.2019

Der CASCO-Referent*innenpool für menschenrechtsbasierte Behindertenpolitik

Im Rahmen des Projekts „CASCO – Vom Case zum Coach“ sind nach zwei Ausbildungsgängen der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) derzeit 34 Referentinnen und Referenten zu behindertenpolitischen Fragen für Seminare, Workshops und Veranstaltungen buchbar.

„Das entscheidende Alleinstellungsmerkmal der CASCO-Referent*innen? Sie sind sowohl fachlich qualifiziert als auch aufgrund ihrer Behinderungen Expert*innen in eigener Sache und können daher authentisch und kompetent aus ihrer eigenen Betroffenheit vermitteln“, heißt es in der Presseinformation des Projekts. Bundesweit stehen Referentinnen und Referenten zu verschiedenen Schwerpunkten wie Barrierefreiheit, Sozialrecht, Sexualität und Elternschaft mit Behinderung, inklusives Gemeinwesen und vieles mehr zur Verfügung. Eine Honorarstaffelung informiert über anfallende Kosten.

„CASCO – Vom Case zu Coach“ ist ein 4-jähriges Projekt der ISL, gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit Mitteln des Ausgleichsfonds. Ziel des Projekts ist es, einen Perspektivwechsel zu erreichen: Menschen mit Behinderungen werden qualifiziert, um ihre Peer-Kompetenzen mit fachlichem Know-how zu verbinden. Ein zentraler Grundsatz ist das Prinzip „Nichts über uns ohne uns!“ Zu den Ausbildungsinhalten gehörten u. a. die UN-Behindertenrechtskonvention, eine Einführung in die Menschenrechtstheorie, ein Überblick über das deutsche Sozialrecht, das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), das SGB IX und das Bundesteilhabegesetz.

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(Quelle: Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland)

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