07.03.2008

DVfR setzt Arbeitsgruppe zur Anwendung der ICF in der beruflichen Rehabilitation ein

Der Ausschuss „Beruf und Arbeit für Menschen mit Behinderungen“ der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) hat sich mit der Umsetzung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) in der beruflichen Rehabilitation befasst. Im Oktober 2007 beschloss der Hauptvorstand der DVfR nun auf Vorschlag des Ausschusses die Einsetzung einer Arbeitsgruppe, die ein Papier zum weiteren Vorgehen bei der Implementierung der ICF in der beruflichen Rehabilitation erarbeiten soll.

Die DVfR sieht in der ICF die Chance, die Arbeit der Berufsgruppen in der Rehabilitation zukünftig noch effektiver an den konkreten Teilhabezielen auszurichten. Der in der Nutzung der ICF liegende Fortschritt wird vor allem in der Verständigung auf ein gemeinsames, interdisziplinär nutzbares Begriffssystem gesehen. Die erforderliche systematische Analyse, Gestaltung und Dokumentation von Leistungen zur Teilhabe können damit verbessert werden.

In der beruflichen Rehabilitation ist eine Nutzung der ICF bislang noch kaum in Gang gekommen. Die DVfR ist der Auffassung, dass die ICF ein geeignetes Instrument zur Umsetzung der im SGB IX formulierten Ziele der Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft sein kann, und empfiehlt ihre Nutzung in der Rehabilitation. Sie unterstützt die Bemühungen, die ICF in der beruflichen Rehabilitation zu implementieren, so dass die damit verknüpften Vorteile in der Tagesarbeit zum Tragen kommen können.
Für die Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation müssen dazu drei Voraussetzungen erfüllt werden.

Näheres dazu finden Sie im Arbeitspapier der DVfR.


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