Deutsche Vereinigung für Rehabilitation
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Servicebereich

Ambulante und Mobile Rehabilitation im (Pflege-)Heim. Möglichkeiten und Grenzen
DVfR-Workshop vom 30. November 2007 in Berlin
Mit der Gesundheitsreform 2007 (GKV-WSG) wurde nicht nur der Rechtsanspruch auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation gestärkt, sondern auch die mobile Rehabilitation im SGB V fest verankert. Zugleich wurde gesetzlich formuliert, dass ambulante Rehabilitationsleistungen durch wohnortnahe Einrichtungen (Mobile Rehabilitation) auch in stationären Pflegeeinrichtungen zu erbringen sind. Zur Umsetzung der Mobilen Rehabilitation im Heim liegen bislang allerdings nur exemplarische Erfahrungen vor.
Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mobile Rehabilitation führte daher un-ter dem Titel: "Ambulante und Mobile Rehabilitation im (Pflege-)Heim. Möglichkeiten und Grenzen" gemeinsam mit der DVfR und dem iso-Institut Saarbrücken am 30. November 2007 einen Workshop beim Diakonischen Werk der EKD in Berlin durch. Auf der Veranstaltung wurden die Ziele, Voraussetzungen, Probleme wie auch das Potential der Ambulanten und Mobilen Rehabilitation aus verschiedenen Perspektiven diskutiert: aus der politischen Perspektive des Teilhabeanspruchs behinderter pflegebedürftiger Menschen, aus der Sicht der Leistungsträger, der rehabilitativen Einrichtungen und Dienste, der Pflegewissenschaften und aus der Sicht der Heime selbst.
Während die Kostenträger bei aller Offenheit für das Instrument der Mobilen Rehabilitation mehrfach auf die fehlende Evidenzbasierung hinwiesen, herrschte sowohl bei den rehabilitativen Einrichtungen und Diensten als auch bei den Heimen Konsens über das Potential und das Erfordernis Mobiler Rehabilitation im Pflegeheim. Deutlich wurde aber auch, dass Mobile Rehabilitation nur für bestimmte Zielgruppen sinnvoll ist.
Bei der Erörterung möglicher Vorteile der Mobilen Rehabilitation für die Heime selbst wurde mehrfach die Meinung vertreten, dass die positiven Effekte der Arbeit mobiler Reha-Teams in Pflegeheimen für deren Mitarbeiter nicht unterbewertet werden sollten. Zwar ist mit der Einbettung Mobiler Rehabilitation in das Pflegegeschehen erheblicher Informationsbedarf im Heim und konzeptioneller Mehraufwand zur Bewältigung der komplexen Zusammenarbeit verbunden. Doch diese Kooperation ist für die Heime vielversprechend: Der Nutzen reicht von Wettbewerbsvorteilen durch rehabilitationsorientierte Pflege über die Senkung des individuellen Pflegeaufwands bis hin zu ungewohnten Erfolgserlebnissen für die Pflegekräfte, wenn sie Heimbewohnern mit durch Rehabilitation aufgewerteter Pflege zu mehr Selbständigkeit, Teilhabe und Lebensqualität verhelfen.
Untenstehend können Sie im Downloadbereich die einzelnen Präsentationen und Redebeiträge der Referenten aufrufen. Darüber hinaus finden Sie dort einen Veranstaltungsbericht, der nicht nur auf die Präsentationen, sondern auch auf die wichtigsten Aussagen aus der Podiums- und Publikumsdiskussion Bezug nimmt.
Dokumentation des Workshops
Downloads der Referentenbeiträge
Grußwort Klaus-Peter Stenzig, Diakonisches Werk der EKD
Grußwort Klaus-Peter Stenzig
Referat Joachim Becker, Bundesministerium für Gesundheit
Referat Joachim Becker
Referat Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, kreuznacher diakonie: rechtl. Grundlagen
Referat Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann: rechtl. Grundlagen
Referat Meinolf Moldenhauer, BKK-Bundesverband
Referat Meinolf Moldenhauer
Referat Oliver Blatt, VdAK
Referat Oliver Blatt
Referat Uwe Brucker, Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS)
Referat Uwe Brucker
Referat Prof. Dr. Christian Zippel, MEDIAN Kliniken
Referat Prof. Dr. Christian Zippel
Referat Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, kreuznacher diakonie: Sicht mobiler Reha-Dienste
Referat Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann: Sicht mobiler Reha-Dienste
Referat Dr. Rainer Neubart, Evangelisches Krankenhaus, Woltersdorf
Referat Dr. Markus Zimmermann, Universität Halle
Referat Dr. Markus Zimmermann
Referat Anne Troester, Elisabeth-Tombrock-Haus
Referat Anne Troester
Referat Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann, kreuznacher diakonie: Sicht der Behindertenhilfe
Referat Dr. Matthias Schmidt-Ohlemann: Sicht der Behindertenhilfe
Referat Dr. Werner Winkler, BAG Mobile Rehabilitation e. V.
Referat Dr. Werner Winkler
Kommentar Martin Schmollinger, DVfR
Kommentar Martin Schmollinger
Schlusswort Dr. Tomas Steffens, Diakonisches Werk der EKD
Schlusswort Dr. Tomas Steffens














