Fachtagung: Soziale Arbeit in der allgemeinen und spezialisierten Palliativversorgung


30. März 2017
Berlin

Um Menschen am Lebensende Selbstbestimmung und Würde zu ermöglichen, bedarf es der Stärkung der palliativen und hospizlichen Kultur in allen Versorgungsbereichen. Mit der zunehmenden Etablierung der spezialisierten Angebote der Hospizversorgung sowie der ambulanten und stationären Palliativversorgung (SPV) wurde deutlich, wie gute Strukturen für die Versorgung am Lebensende gestaltet werden müssen. Gleichzeitig traten dadurch die Qualitäts- und Leistungsunterschiede in der Behandlung, Betreuung und Versorgung von Palliativpatienten und Sterbenden außerhalb dieser Strukturen deutlicher hervor.

Da Menschen am Lebensende auch zukünftig überwiegend in Rahmen der allgemeinen Versorgung behandelt und betreut werden, muss parallel zum Ausbau der SPV dringend die Hospiz- und Palliativkultur in der allgemeinen Krankenhausbehandlung, den Pflegeeinrichtungen und in der ambulanten Versorgung gestärkt und etabliert werden (APV), damit die bestehende Ungleichheit gemindert werden kann.

Die Tagung diskutiert Fragen der besonderen Funktionen der APV und SPV, der Vernetzungschancen und der Aufgaben der Sozialen Arbeit in diesen Bereichen. Die abschließende Podiumsdiskussion soll die Effekte der letzten fachlichen und politischen Initiativen  für die Hospiz- und Palliativversorgung bewerten. Ferner sollen Impulse für die weitere politische Diskussion zur Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen formuliert werden.

Veranstalter:

DVSG und Charité Berlin in Kooperationspartner mit dem Deutschen Hospiz- und Palliativverband und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Kontakt:

Bundesgeschäftsstelle der DVSG
Tel.: 030 39406454-0

E-Mail: Opens window for sending emailinfo(at)dvsg.org

Download:

undefinedVeranstaltungsprogramm

Link:

http://dvsg.org/veranstaltungen/fachtagungsoziale-arbeit-in-der-palliativversorgung/


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