Reha-Update "Arbeitsängste und Arbeitsplatzphobie"


14. Juli 2017
Freiburg

An den meisten Arbeitsplätzen gibt es unvermeidliche Bedrohungsfaktoren wie aggressive Kunden oder Schüler, fordernde Vorgesetzte, konkurrierende Kollegen, neue Technologien und Leistungsanforderungen oder unbeeinflussbare Veränderungen im Rahmen von Firmenfusionen, die zu verschiedenen Formen arbeitsplatzbezogener Ängste führen können. Andersherum können vorbestehende psychische Erkrankungen auch sekundär zu Ängsten am Arbeitsplatz führen, wenn es durch die Symptomatik bedingt zu Problemen bei der Arbeit kommt (z.B. Leistungsdefizite und Konflikte).

Das Syndrom einer Arbeitsplatzphobie ist als eine schwere Ausprägung arbeitsplatzbezogener Angst zu sehen. Arbeitsplatzphobie ist gekennzeichnet durch panikartige Ängste, die bei Annäherung an den oder auch beim bloßen Gedanken an den Arbeitsplatz auftreten. In der Konsequenz einer Arbeitsplatzphobie kommt es regelhaft zur Arbeitsplatzvermeidung, d. h. in der Mehrzahl der Fälle zur Arbeitsunfähigkeit.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten (z. B. Ärzte, Psychologen, Ergotherapeuten, Sozialarbeiter, Führungskräfte, Beauftragte im Betrieblichen Gesundheitsmanagement), die in rehabilitationsmedizinischen Bereichen tätig sind oder tätig werden wollen.

Veranstalter

Rehabilitationswissenschaftlicher Forschungsverbund Freiburg e.V. (RFV)

Kontakt

Susanne Walter
Sektion Versorgungsforschung und Rehabilitationsforschung (SEVERA)
Hugstetter Str. 49
D-79106 Freiburg

Telefon: +49 761 270-73530
Fax: +49 761 270-73310

E-Mail: Opens window for sending emailsusanne.walter(at)uniklinik-freiburg.de

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