Wie kann man lernen zu wollen? Selbstbestimmung und Empowerment von Menschen mit Behinderung - Herausforderung in der Praxis

5.-6. Juli 2017
Erlangen

Menschen mit einer geistigen Behinderung haben häufig eine Biografie, die von Abhängigkeiten geprägt ist. Sie haben nicht erfahren, selbst konstruktiv und wirksam Einfluss auf die Gestaltung ihres Lebens und Lebensumfeldes nehmen zu können. Man spricht hier auch von "Erlernter Hilflosigkeit".

Vor diesem Hintergrund sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Einrichtungen der Behindertenhilfe gefordert, ein Umfeld herzustellen, in dem Menschen mit Behinderung sich selbst wirksam erleben können. Empowerment - die Selbstermächtigung - ist der Begriff, der dafür steht.

Selbstwirksamkeit zu erleben, ist Voraussetzung für Selbstbestimmung. Gleichzeitig steht Selbstbestimmung immer in unterschiedlichen Spannungsfeldern. Das Leben in Gruppen, die organisatorischen Erfordernisse der Einrichtung, die Personalstruktur, die Sorge um das Wohl des Menschen mit Behinderung begrenzen das Maß an potenziell möglicher Selbstbestimmung.

Schwerpunkte:

  • Welchen Einfluss hat die Biografie auf die Person?
  • Wie können Spannungsfelder der Selbstbestimmung gestaltet werden?
  • Wie kann eine persönliche Zukunftsplanung aussehen?

Veranstalter

Lebenshilfe - Landesverbände Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz

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