Selbstbestimmt leben in den eigenen vier Wänden auch bei Behinderung und Pflegebedürftigkeit

Titel: Selbstbestimmt leben in den eigenen vier Wänden auch bei Behinderung und Pflegebedürftigkeit

Anlässlich des Parlamentarischen Abends der Bundesinitiative Daheim statt Heim in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft am 28. Juni 2012 ist nun die entsprechende Dokumentationsbroschüre erschienen. Auf insgesamt 12 Seiten können Interessierte die Forderungen und Ziele der Bundesinitiative sowie Maßnahmen zur Umsetzung der Zielformulierung „Daheim statt Heim“ nachlesen.

Für die meisten Menschen ist es der Wunsch auch im Alter oder bei Behinderung ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Da die Versorgung in Heimen an diesem Anliegen vorbeigeht und außerdem in Zukunft nicht finanzierbar sein wird, setzt sich die Bundesinitiative seit Jahren dafür ein, das Ziel „Daheim statt Heim“ zu verwirklichen. Am 1. Dezember 2006 hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Silvia Schmidt, MdB, gemeinsam mit prominenten Unterstützern die Bundesinitiative „Daheim statt Heim“ gegründet. Sie fordert den Baustopp für neue Heime und den Abbau bestehender Heimplätze. Stattdessen sollen ambulante Strukturen aufgebaut werden. Die Menschen sollen in ihrer häuslichen Umgebung und in ihrer Gemeinde bleiben und an diesem Leben weiterhin teilhaben.

Wissenschaftler, Politiker, Prominente und die jeweiligen Interessenvertreter haben an dem Parlamentarischen Abend im Sommer 2012 teilgenommen und verschiedene Beiträge zur Umsetzung des Anliegens der Bundesinitiative verfasst und für den Abdruck der Broschüre freigegeben.

Hubert Hüppe, MdB, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen erläutert zum Beispiel, weshalb selbstbestimmtes Wohnen ein Menschenrecht ist. Auch der Schauspieler Michael Mendl stellt sich und dem Leser die Frage, wie man sich das Leben im Alter vorstelle und warum er die Schirmherrschaft des Parlamentarischen Abends übernommen habe.

Weitere Beiträge wurden von Silvia Schmidt (MdB, Initiatorin und Vorsitzende von Daheim statt Heim), Dieter Kalesse (Abteilungsleiter für Kommunikation der Evangelischen Stiftung Hephata), Prof. Dr. Karl Lauterbach (MdB, Gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion), Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner (Arzt und Psychiater), Prof. Dr. Burkhard Werner (Pflegewissenschaftler an der Katholischen FH Freiburg), Jörg Hackstein (Rechtsanwalt), Günter Baaske (MdL Brandenburg und Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie), Thomas Alber und Jürgen Mohl von der Ulrich Alber GmbH & AAT (Unternehmen für Hilfsmittel im Bereich der Antriebstechnik) und Irene Vorholz (Beigeordnete für Soziales und Arbeit des Deutschen
Landkreistages) formuliert.

Selbstbestimmt leben in den eigenen vier Wänden auch bei Behinderung und Pflegebedürftigkeit
Bundesinitiative „Daheim statt Heim“  (Hrsg.)
2012, 1. Auflage
12. S., kartoniert

Förderverein der Bundesinitiative
Daheim statt Heim e.V.
Vorsitzende: Silvia Schmidt, MdB
Klarenbachstraße 9
10553 Berlin

Tel: 030 / 200 66 972
Fax: 030 / 22 77 662 7

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undefinedHier können Sie die Broschüre auch als PDF-Datei herunterladen.

Ein Probeexemplar per Post erhalten Sie unter: Opens window for sending emailinfo(at)bi-daheim.de oder Tel.: 030 200 669 72

 

(Quelle: Opens external link in current windowwww.bi-daheim.de)


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