Deutsche Vereinigung für Rehabilitation
Friedrich-Ebert-Anlage 9
69117 Heidelberg
Servicebereich

Schwerpunktthema: Hilfsmittelversorgung
Die Versorgung mit Hilfsmitteln ist durch hohe Kosten, oft unzureichenden Nutzen für die Betroffenen, mangelnde ärztliche Steuerung und Zusammenarbeit mit den Leistungserbringern sowie insgesamt durch unzureichende Kommunikation aller Beteiligten gekennzeichnet. Bei der Versorgung mit Hilfsmitteln führen die oft langen Bearbeitungszeiten oder unberechtigten Ablehnungen zu gravierenden Nachteilen für die Betroffenen.
Geeignete und funktionstüchtige Hilfsmittel sind für viele Menschen mit Behinderung eine besonders wichtige Voraussetzung für ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Häufig sind selbständige Aktivitäten der betroffenen Menschen wie z. B. Mobilität, Alltagsverrichtungen, Lernen und Bildung, Kommunikation und soziale Interaktion bis hin zur Teilhabe an der modernen Medienwelt und am Arbeitsleben erst mit Hilfsmitteln möglich. Bei der Versorgung mit Hilfsmitteln bestehen viele Probleme, über die Betroffene und ihre Verbände, aber auch Ärzte, Leistungsträger und -erbringer sowie verschiedene Gutachten und Gerichtsurteile berichten. Die Hilfsmittelanwendung ist wegen der verschiedenen Rechtsgrundlagen der Leistungsträger und fehlender Koordination mit dem SGB IX häufig nur auf Teillösungen und nicht ausreichend auf die Teilhabe orientiert.
Die DVfR legte Oktober 2006 eine Analyse der Hilfsmittelversorgung vor (Hilfsmittelexpertise). Derzeit werden Lösungsvorschläge für eine optimierte Hilfsmittelversorgung erarbeitet, die bis Jahresmitte 2009 veröffentlicht werden sollen.
Teilhabe und Hilfsmittelversorgung – Supplement der Zeitschrift „Die Rehabilitation“
Die Versorgung mit Hilfsmitteln gehört zu den unverzichtbaren, oft aber in ihrer Bedeutung unterschätzten Leistungen des Gesundheits- und Rehabilitationssystems. Hilfsmittel stellen im Sinne der ICF einerseits wichtige, die...











